Brommers-Wiese: DIE BAMBERSWIESEN ['bɑːmərʃ,viːsə]
Weitere Belege
- 1584: In der Bommerwißen
Hotz, Wilhelm: Die Flurnamen der Grafschaft Schlitz. Darmstadt 1912. (HFB 1)., fol. 29 - 1703: das Brommers wießgen [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 257/2., fol. 388 - 1703: genant die Brommerts wiese [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 257/2., fol. 374' - 1703: in der Brommertswiesen [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 257/2., fol. 347'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Brommers-Wiese: DIE BAMBERSWIESEN (Queck)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/153487_die-bamberswiesen> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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