Grünberg-Steg: bey dem Grunberger Steg
Beleg
Standard-Flurname
Grünberg-Steg
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1582
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 129/4.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grünberg
Zum OrtsN Grünberg; zu grün (s. d.) und Berg (s. d.): ‚Siedlung auf einem grün bewachsenen Berg‘.
Steg
Zu ahd. steg, mhd. stec st. M. ‚schmale Brücke, Steg, schmaler Weg überhaupt‘. Dies sind auch die Hauptverwendungsweisen in Mittelhessen. In den Namen sind Vermengungen mit Steige (s. d.) und Stiege (s. d.) wegen des maskulinen Genus weitgehend ausgeschlossen. In Großen-Linden bezieht sich der Pfaffensteg nicht etwa auf Kirchengrund o.ä., sondern der örtlichen Überlieferung nach auf den Zimmermann Pfaff, der den Steg ca. 1884 baute (Faber).
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Steg
Zu ahd. steg, mhd. stec st. M. ‚schmale Brücke, Steg, schmaler Weg überhaupt‘. Dies sind auch die Hauptverwendungsweisen in Südhessen. In den Namen sind Vermengungen mit Steige (s. d.) und Stiege wegen des mask. Genus weitgehend ausgeschlossen.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Grünberg-Steg: bey dem Grunberger Steg (Nieder-Gemünden)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/144909_bey-dem-grunberger-steg> (aufgerufen am 06.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/144909