Klopf-Birn-Baum: beym Klobbierbaum
Beleg
Standard-Flurname
Klopf-Birn-Baum
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1768
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 258/4.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Baum
Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Gegensatz zu Bangert (s.d.) nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.
Klopf
Zu nhd. klopfen. Die Klopfmaschine in Lollar war ein Steinbrecher, in dem Basalt aus dem Steinbruch am Lollarer Kopf zerkleinert wurde (Ortsliste). - Die Grenzflur Klopfhammer in Lehnheim/Stockhausen ist als FormN benannt nach einem von Hufschmieden verwendeten Hammer, wobei die schneiden und sensen und futtermesser dünner geklopft werden. (DWB)
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Baum
Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Unterschied zu Bangert nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen wie in Biebesheim am Rhein, Dietzenbach, Klein-Zimmern, Pfungstadt und Rembrücken für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Klopf-Birn-Baum: beym Klobbierbaum (Michelbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/144106_beym-klobbierbaum> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/144106