Hohlbach-Pfütze: Vff der hohlnbachs Pfütschen
Beleg
Standard-Flurname
Hohlbach-Pfütze
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1634
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 155/1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch
Hohlbach
Name dreier Gewässer: 1) in Annerod links > Wieseck > Lahn; heutige Benennung Krebsbach; 2) in Cleeberg: nicht identifiziert; 3) in Lehnheim. BT zu Hohl (s. d.)
Pfütze
Zu ahd. pfuzza, phuz(z)i ‚Brunnen, Grube‘, mhd. phütze st. sw. F. ‚Lache, Pfütze‘, vermutlich einer Entlehnung aus lat. puteus ‚(abgestochener) Brunnen‘. Benannt werden damit kleine Wasserlachen, Sümpfe oder nasse Stellen im Acker.
Südhessisches Flurnamenbuch
Pfütze
Zu ahd. pfuzza, phuz(z)i ‚Brunnen, Grube‘, mhd. phütze st. sw. F. ‚Lache, Pfütze‘, vermutlich einer Entlehnung aus lat. puteus ‚(abgestochener) Brunnen‘. Die Belege schließen sich an die in Südhessen geläufigen Bedeutungen ‚kleine Wasserlache, kleiner Sumpf, kleiner Teich, nasse Stelle des Ackers‘ an. Pfütz-/Pfitzgrund werden Täler mit feuchtem Boden genannt. Die Pfitz-Formen zeigen mundartliche Entrundung von /y/. Umdeutungen aus Bitze (s. d.) sind gelegentlich nicht auszuschließen.
Hessischer Flurnamenatlas
Pfütze
Karte 110
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hohlbach-Pfütze: Vff der hohlnbachs Pfütschen (Liederbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/142224_vff-der-hohlnbachs-pfuetschen> (aufgerufen am 29.11.2025)
Kurzform der URL für Druckwerke
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