Lutz-Happel-Wiese: Lotz Hoppels Wieße genant
Beleg
Standard-Flurname
Lutz-Happel-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1596
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, A 3, Lehrbach.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch
Happel
Zum PN Happel, der als FamN im Raum mehrfach belegt ist.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch
Happel
Zum PN Happel oder Nebenform zu südhess. Häppel ‚Ziege‘ (s. d.).
Lutz
Meist zum PN Lutz, in Zwingenberg (Auerbach?) zum FamN Lutzi. Vereinzelt (Groß-Zimmern?) vielleicht auch zu mhd. lûʒ, lûʒe st. F. ‚Versteck, Lauer‘ als Name für einen hoch gelegenen Beobachtungspunkt oder Ansitz.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Lutz-Happel-Wiese: Lotz Hoppels Wieße genant (Lehrbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/141556_lotz-hoppels-wiesse-genant> (aufgerufen am 29.11.2025)
Kurzform der URL für Druckwerke
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