Fuß-Wiese: In der Fuß Wießen genandt
Beleg
Standard-Flurname
Fuß-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1768
Quelle
Fürstliches Archiv Büdingen, Ackerbücher, Schlierbach/Helfersdorf 1768.
Weitere Belege
- DIE FUSSWIESE
- 1719: in der Fuß Wiesen
Fürstliches Archiv Büdingen, Stadt und Land, Fasz. 172, Nr. 1201a., fol. 30 - 1807: in der Fußwießen
Fürstliches Archiv Büdingen, Ackerbücher, Schlierbach 1807., pag. 1
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Fuß
Meist zu ahd. fuoz, mhd. vuoz st. M. ‚Fuß‘. Sicher hierher gehören allerdings nur die Komposita Fußpfad und Fußweg. Die Fußmühle in Großen-Buseck hingegen ist wahrscheinlich nach einem Besitzer mit FamN Fuß benannt; der Name ist historisch im Raum belegt.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Fuß
Meist zu ahd. fuoz, mhd. vuoz st. M. ‚Fuß‘. Sicher hierher gehören allerdings nur die Komposita Fußpfad und Fußweg. Die Fußgewann in Lämmerspiel kann auf einen FamN weisen. Fraglich ist auch Fußwasser (Seligenstadt)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Fuß-Wiese: In der Fuß Wießen genandt (Schlierbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/132_in-der-fuss-wiessen-genandt> (aufgerufen am 08.06.2026)
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