Eberbach-Grenze: AN DER EBERBACHER GRENZE [ɑ̃n də ɛvɑbeʃɑ grentsə]
Weitere Belege
- 19. Jahrhundert: An der Eberbacher Grenze
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1. - nach 1800: an der Eberbacher Grenze [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 36/1., pag. 98
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grenze
Zu mhd. greniz(e) st. F. ‚Grenze‘, einer Entlehnung des 13. Jahrhunderts aus poln. russ. granica und tschech. hranice ‚Grenzstein, Grenze‘. Die meist erst neuzeitliche Benennung erfolgt nach der Lage an den Gemarkungs- oder Ortsgrenzen. Dem Beleg von ca. 1550 aus Langgöns kann deshalb (und wegen der Flexion) auch der FamN Krenz zu Grunde liegen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Eberbach
Zum GewN Eberbach, links zum Mergbach, links zur Gersprenz; zu Eber (s. d.).
Grenze
Zu mhd. greniz(e) st. F. ‚Grenze‘, einer Entlehnung des 13. Jh.s aus poln. russ. granica und tschech. hranice ‚Grenzstein, Grenze‘. Die meist erst neuzeitliche Benennung erfolgt nach der Lage an den Gemarkungs- oder Ortsgrenzen. Nur die ältesten Belege in Mosbach (1329) sowie Kleestadt und Langstadt (1495) enthalten vielleicht noch die ältere Bedeutung ‚Gebiet, Feld, Land‘, die greniz(e) als Synonym zu Mark zunächst angenommen hatte. Gränzig (Heubach) liegt am Ortsrand.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Eberbach-Grenze: AN DER EBERBACHER GRENZE (Gammelsbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/129604_an-der-eberbacher-grenze> (aufgerufen am 11.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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