Rau-Gehölz: stost an der Rawen gehöltz

Historischer Beleg aus Deckenbach  
Gemeinde
Homberg (Ohm)
Landkreis
Vogelsbergkreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Rau-Gehölz

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1587

Quelle

Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 178/2.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Rau

Zu ahd. rûh, ruo(h), mhd. rûch, rûwe, frühnhd. rauh, rau ‚uneben, struppig; bepelzt; mit Gebüsch bewachsen, bewaldet; unbearbeitet, wild‘. Die FlN beziehen sich meist auf wildes, unbestelltes Land, sie können aber auch auf unebenen, harten, rissigen Boden hinweisen oder auf die ungünstige, Wind und Wetter ausgesetzte Lage eines Flurstückes.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Gehölz

Gehölz, mhd. gehülze st. N. ist eine Kollektivbildung zu ahd. mhd. holz st. N., nhd. Holz in der Bedeutung ‚Wald, Waldstück‘.

Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)

Rau

Karte 83

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Rau-Gehölz: stost an der Rawen gehöltz (Deckenbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/120602_stost-an-der-rawen-gehoeltz> (aufgerufen am 10.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/120602