Hohe-Ampel: zwischen dem hohen Ampel
Beleg
Standard-Flurname
Hohe-Ampel
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1785
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, A 3, Deckenbach.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Ampel
Schon wegen des Genus kaum zu Ampel. Der Name scheint kontrahiert aus *Auen-bühl ‚Hügel an/in einer Aue‘, wobei teilweise Assimilation /-nb-/ > /m(p)/ und Abschwächung des zweiten Namenteils vorliegt.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Ampel
Ampel, ahd. ampla ‚kleines Gefäß für Öl, Wein‘, mhd. ampel sw. F. ‚kleines Gefäß für Öl und andere Flüssigkeiten, meist zu geweihtem Gebrauch bestimmt‘ ist eine Entlehnung aus lat. ampulla, einem Diminutiv von lat. amphora ‚Tongefäß mit zwei Henkeln‘. Es handelt sich um Äcker, die wohl zum Unterhalt der ‚ewigen Lampe‘ gestiftet wurden.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hohe-Ampel: zwischen dem hohen Ampel (Deckenbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/120487_zwischen-dem-hohen-ampel> (aufgerufen am 10.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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