Etz-Wiese: an der ätzs wiesen
Beleg
Standard-Flurname
Etz-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1719
Quelle
Fürstliches Archiv Büdingen, Stadt und Land, Fasz. 172, Nr. 1201a.
Weitere Belege
- ETZWIESEN
- 1719: und Etzswiesen
Fürstliches Archiv Büdingen, Stadt und Land, Fasz. 172, Nr. 1201a., fol. 27' - 1768: In der Etz Wießen
Fürstliches Archiv Büdingen, Ackerbücher, Schlierbach/Helfersdorf 1768., pag. 14 - 1807: in der Erzwießen
Fürstliches Archiv Büdingen, Ackerbücher, Schlierbach 1807., pag. 4
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Etz
Zu mhd. etze st. F. ‚Weideplatz‘, das zur Wortfamilie um das Verb ahd. ezzan, mhd. ezzen ‚essen‘ gehört. Es handelt sich um Wiesen, die als Viehweide genutzt worden sind.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Etz
Zu mhd. etze st. F. ‚Weideplatz‘, das zur Wortfamilie um das Verb ahd. ezzan, mhd. eʒʒen ‚essen‘ gehört. Dazu tritt mit Kollektivsuffix Im Etzig (Mümling-Grumbach). Es handelt sich um Wiesen, die als Viehweide genutzt worden sind.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Etz-Wiese: an der ätzs wiesen (Schlierbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/120_an-der-aetzs-wiesen> (aufgerufen am 08.06.2026)
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