Schötter-Wiese: die Schötters wieße genandtt
Beleg
Standard-Flurname
Schötter-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1587
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 178/2.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Schötter
Die FlN in Langgöns gehen wahrscheinlich auf den FamN Schetter (zu Schad(e)) zurück, dessen umgelautete Form im Raum auch historisch belegt ist.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schötter-Wiese: die Schötters wieße genandtt (Büßfeld)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/118718_die-schoetters-wiesse-genandtt> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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