Kinn-Wiese: bey der Keen Wieß
Beleg
Standard-Flurname
Kinn-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1721
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 182/5.
Weitere Belege
- DIE KERNWIESEN
- 16. Jahrhundert: in der kin wiesen
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 182/2., fol. 24' - 1574: in der kein wiesen [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 182/4., fol. 247 - 1574: in der kynn wiesen [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 182/4., fol. 287
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kinn
Zu ahd. kein, mhd. kien ‚Kiefer, Kienspan, Fackel‘. Die Namen beziehen sich auf Kiefernwald.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kinn-Wiese: bey der Keen Wieß (Bernsburg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/114336_bey-der-keen-wiess> (aufgerufen am 06.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/114336