Hute-Strauch: Stöst Uff den Hutstrauch
Beleg
Standard-Flurname
Hute-Strauch
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1703
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 115/1.
Weitere Belege
- IM HUTSTRAUCH
- 1587: im huttenstrauch [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 178/2., fol. 258 - 1703: Vorm Hutstrauch [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 115/1., fol. 8
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Hute
Zu ahd. huota ‚Wache‘, mhd. huote, huot st. F., frühnhd. hut ‚Schaden verhindernde Aufsicht und Vorsicht, Bewachung, Behütung, Schutz‘. In FlN bezieht sich Hute in erster Linie auf Weideplätze, wo das Vieh gehütet wurde, aber auch auf das gehütete Vieh selbst.
Strauch
Benennungsmotiv ist der Bewuchs mit Sträuchern, Gesträuch, mhd. strûch st. M. ‚Strauch‘. Der Name bezieht sich oft auch auf Busch- oder Niederwald.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Strauch
Benennungsmotiv ist wohl der Bewuchs mit Sträuchern, Gesträuch, mhd. strûch st. M. ‚Strauch‘.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Hute
Karte 36
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hute-Strauch: Stöst Uff den Hutstrauch (Appenrod)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/112230_stoest-uff-den-hutstrauch> (aufgerufen am 30.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/112230