Gleis-Garten: untig dem gleise garde
Beleg
Standard-Flurname
Gleis-Garten
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1773
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Weidelbach Nr. 3.
Weitere Belege
- 1773: im Gleise Garde [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Weidelbach Nr. 2.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen, Gärtches. Gärten sind in der Regel eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen und Gärtlein. Gärten sind eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Gleis
Zu mhd. glîʒ st. M. ‚Glanz‘, einer Ableitung vom starken Verb mhd. glîʒen ‚glänzen, leuchten, schimmern‘, nhd. gleißen. Namengebend war, wie etwa beim FlN Glanz- (s. d.), die Bodenfärbung oder eine durch sie hervorgerufene besondere Spiegelung im Sonnenlicht.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Gleis-Garten: untig dem gleise garde (Weidelbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/106400_untig-dem-gleise-garde> (aufgerufen am 02.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/106400