Dreck: aufm Drek
Beleg
Standard-Flurname
Dreck
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1782
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 180, Weidelbach Nr. 1.
Weitere Belege
- 1773: auf dem Treck [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Weidelbach Nr. 3.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Dreck
Zu ahd. *drec in mûsdrec ‚Mäusedreck‘, mhd. drec st. M. ‚Dreck‘. Im regionalen Sprachgebrauch wird das Wort vor allem in den Bedeutungen ‚Morast‘ und ‚Schlamm‘, aber auch ‚Gartenerde‘ und ‚von den Bächen angeschwemmte Erde‘ verwendet. In Einzelfällen kann die Bedeutung ‚minderwertiges Stück‘ zu Grunde liegen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Dreck
Zu ahd. *drec in mûsdrec ‚Mäusedreck‘, mhd. drec st. M. ‚Dreck‘. Im regionalen Sprachgebrauch wird das Wort vor allem in den Bedeutungen ‚Morast‘ und ‚Schlamm‘, aber auch ‚Gartenerde‘ und ‚von Bächen angeschwemmte Erde‘ verwendet. In Einzelfällen kann die Bedeutung ‚minderwertiges Stück‘ zu Grunde liegen.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Dreck: aufm Drek (Weidelbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/106350_aufm-drek> (aufgerufen am 02.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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