Koch-Wiese: uf der Kochs Wiesen
Beleg
Standard-Flurname
Koch-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1744
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Kataster I, Wettges, B 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Koch
Kochbirnen sind birnenarten, die gekocht genossen werden. (DWB), also zu kochen. - In Holzheim ist Koch Bestandteil des PNs, wohl BeiN mit Bezug auf den Beruf ahd. koh, mhd. koch st. M. ‚Koch‘. Der FamN Koch ist 1519 in Holzheim bezeugt.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Koch-Wiese: uf der Kochs Wiesen (Wettges)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/10297_uf-der-kochs-wiesen> (aufgerufen am 11.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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