Grabe-Wiese: in der Grabenwieß
Beleg
Standard-Flurname
Grabe-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
2. Hälfte 18. Jahrhundert
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Steinbrücken Nr. 4.
Weitere Belege
- IN DER GRABENWIESE
- 2. Hälfte 18. Jahrhundert: in der Graben wies [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Steinbrücken Nr. 4., S. 173 - 1771: in der graben wieß [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 180, Steinbrücken Nr. 1., fol. 7
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Grabe-Wiese: in der Grabenwieß (Steinbrücken)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/100620_in-der-grabenwiess> (aufgerufen am 15.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/100620