Burg Niederzwehren

Entstehungjahr unbekannt  
19378F4F-88AF-441E-BC79-64A0466C0DEA
Gemarkung
Niederzwehren
Landkreis
Kassel
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Basisdaten

Die Ritter von Zwehren werden in Quellen des 13. bis 15. Jahrhunderts häufig als Zeugen benannt. Ihre Burg lag vermutlich in der Nähe der Kirche, aber es gibt weder Baureste noch Abbildungen.

Weitere Namen

Burg Niederzwehren

Historische Namensformen

Ortstyp

Burg

Lagebezug

3,8 km südwestlich von Kassel

Lage

vermutlich südöstlich auf dem Kirchhof nahe der Kirche

Geschichte

Burggeschichte

Die Familie von Twerne wurde in Urkunden bis ins 16. Jahrhundert als Zeugen genannt. Sie besaßen vermutlich eine Burg, die auf dem Friedhof nahe der ehemaligen Wehrkirche lag. Sie galten als Ritter, die häufig mit dem Zusatz "apud cimiterium" benannt wurden. Die Quellen berichten von einem Gütertausch zwischen Landgraf Heinrich I. und dem Kloster Kaufungen, in dem das Allod Konrads von Zwehren übergeben wird. 1309 bekundeten Lutgard, die Äbtissin zu Kaufungen und ihr Konvent, dass sie dem Verkauf aller seiner Güter in Mattenberge durch Ludwig von Zwehren (Tweren) gen. apud cimiterium an Abt Werner von Hasungen zustimmen. 1322 schenkte Ritter Ludwig von Zwehren (Tvern) Besitz in Niederzwehren der Klosterkirche Ahnaberg. Im gleichen Jahr bestätigte er die Rechte Kloster Kaufungens in Zwehren, das seine Söhne daraufhin belehnt. Im 16. Jahrhundert starb die Familie aus.

Bau und Baugeschichte

Baugeschichte

Keinerlei Baureste vorhanden

Burgtyp

Bautyp

Wohnturm

Rechtstyp

Ministerialensitz

Funktionstyp

Adelssitz

Nachweise

Literatur

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Burg Niederzwehren“, in: Burgen, Schlösser, Herrenhäuser <https://lagis.hessen.de/de/orte/burgen-schloesser-herrenhaeuser/alle-eintraege/7401_burg-niederzwehren> (aufgerufen am 26.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bg/7401

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