Burg Wölfelbach
Basisdaten
Historische Namensformen
- Willolfesbahc, de (1108) [Liber de libertatibus locorum Hersfeldensium HStAM Bestand K Nr. 244, 56 v; Druck Wenck, Hessische Landesgeschichte 2,1, Urkundenbuch, S. 57, Nr. 47]
- Willolfesbach, de (1179) [Wenck, Hessische Landesgeschichte 3 Urkundenbuch S. 79, Nr. 80]
- Willolfsbach, de (1197) [HStAM Best. Urk. 56 Nr. 2364; Wenck, Hessische Landesgeschichte 3 Urkundenbuch S. 91 f., Nr. 93]
- Willolsbach, de (1216) [HStAM Best. Urk. 56 Nr. 19]
- Willolsbach, de (1236) [HStAM Best. Urk. 18 Nr. 25]
Lage
15 m breite Geländekuppe mit einer Höhe von ca. 1 m ab. Sie liegt im nordöstlichen Bereich einer Mulde in einem Hang, an deren unterem Ende ein Grabenrest vorhanden ist. Die Örtlichkeit wird heute "Alter Keller" bezeichnet.
Geschichte
Burggeschichte
Die mutmaßliche Burg gehörte einem Grafen- und Herrengeschlecht, das sich zwischen 1108 und 1236 hier aufhielt und dem Kloster Hersfeld verbunden war. Die Siedlung ist im späten Mittelalter wüst gefallen und wurde danach im Bereich der heutigen Höfe Beiersgraben neu gegründet. Der Name Wölfesbach ist noch im 18. Jh. zu finden.
Nachweise
Literatur
- Fundberichte aus Hessen, 41. Jahrgang, 2001 (1), S. 415-416
- Denkmaltopographie Landkreis Hersfeld-Rotenburg 1, S. 484
- Ziegler, Reichsabtei Hersfeld, S. 151
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 44 (Beyersgraben) und 526 (Wölfelbach)
EBIDAT
Siehe auch
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Orte
Personen
Quellen und Materialien
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Burg Wölfelbach“, in: Burgen, Schlösser, Herrenhäuser <https://lagis.hessen.de/de/orte/burgen-schloesser-herrenhaeuser/alle-eintraege/15599_burg-woelfelbach> (aufgerufen am 25.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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