Burg Ramelshausen
Basisdaten
Vermutlich bestand im Hohen Mittelalter nahe Roßbach eine Burg, die den Herren von Ramelshausen gehörte. Sie soll schon um 1300 wieder verschwunden sein. Weder Gräben noch Wälle sind im Gelände sichtbar.
Historische Namensformen
- Ramoldeshusen, situm (1228) [Kopiar 14.-16. Jhdt. HSTAM Best. K Nr. 450, fol.2 v , vgl.Ascher, Ortsnamen des Landkreises Fulda, S. 418]
- Ramoldeshusen, Ludewic de (1253) [Kopiar 14.-16. Jhdt. HSTAM Best. K Nr. 450, fol.4 r , vgl.Ascher, Ortsnamen des Landkreises Fulda, S. 418]
Ortstyp
Burg
Lagebezug
4 km nördlich von Hünfeld
Lage
Nahe von Rossbach in der Nähe der Straße nach Malges; Flurbezeichnung Im Rommelshausen
Geschichte
Burggeschichte
Für die Wüstung Ramelshausen in der Gemarkung Roßbach wurde in den Quellen 1253 ein Adelsgeschlecht genannt. Ob sie eine Burg errichtet haben, ist unklar, ebenso gibt es keine Hinweise zu Aussehen und Größe.
Sonstiges
Ältere Angaben vermuten den Standort der Burg auf einer vorspringenden Nase im "Rosengarten" am "Höllgraben" "im Dörnicht" genannt, deren Namen auf alten Flurkarten verzeichnet sind.
Burgtyp
Bautyp
Burg
Funktionstyp
Adelssitz
Nachweise
Literatur
- Ascher, Ortsnamen des Landkreises Fulda, S. 418
- Knappe, Dritter Nachtrag zum Handbuch 'Mittelalterliche Burgen in Hessen', in: Burgenforschung und Burgendenkmalpflege in Hessen 1 (2010), S. 301
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 372
- Weber, Kreis Hünfeld, S. 44
- Landau, Wüstungen in Hessen, S. 355
- Lübeck, Fuldaer Land I
Siehe auch
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Orte
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Burg Ramelshausen“, in: Burgen, Schlösser, Herrenhäuser <https://lagis.hessen.de/de/orte/burgen-schloesser-herrenhaeuser/alle-eintraege/15459_burg-ramelshausen> (aufgerufen am 29.10.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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