Fürstäbtliches Jagdschloss Burghaun

Entstehungjahr unbekannt  
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Gemarkung
Burghaun
Landkreis
Fulda
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Basisdaten

Das ehemalige Amtshaus der Fürstäbte von Fulda wurde schon im 17. Jahrhundert als Schloss bezeichnet. Die Familie der Ritter von Haune errichteten hier ihren Stammsitz. Neben ihrer alten Burganlage Haune ließen sie in der Neuzeit zwei Schlossgebäude im Ort errichten. Die beiden Schlösser liegen dicht neben einander und werden oft gemeinsam als "Schloss Burghaun" benannt. Nach dem Aussterben der Familie im 17. Jahrhundert nutzten die Fuldaer Fürstäbte das Schloss. Heute gehört die Anlage der Gemeinde.

Weitere Namen

Jagdschloss

Historische Namensformen

Ortstyp

Schloss

Lagebezug

4 km nordwestlich von Hünfeld

Lage

Burghaun, Schlossstraße 12

Geschichte

Burggeschichte

1744 wurde das Jagdschloss in Burghaun durch den Fuldaer Fürstabt Amand von Buseck erbaut. Es steht in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Amtshaus der Fuldaer Äbte, sodass der Begriff Schloss häufig für die gesamte Anlage genutzt wird. Über dem Eingang findet sich das Wappen des Bauherrn Amand von Buseck (1737-1756).
1803 wurde der Besitz der Fuldaer Fürstäbte säkularisiert und von Kurhessen übernommen. Seit 1868, der preußischen Zeit, beherbergt das Schloss das Forstamt Burghaun, das heute dem Landesbetrieb Hessen-Forst untersteht.

Bau und Baugeschichte

Baubeschreibung

Das ehemalige fürstäbtliche Jagdschloss ist ein Massivbau aus dem Jahre 1744, errichtet im Stil des Fuldaer Barock. Zur Anlage gehört auch ein Wirtschaftsgebäude in Backstein mit Fachwerkobergeschoss. Sie liegt gegenüber dem großen Burghauner Schlosskomplex

Denkmaltopographie

DenkXweb Forstamt

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Fürstäbtliches Jagdschloss Burghaun“, in: Burgen, Schlösser, Herrenhäuser <https://lagis.hessen.de/de/orte/burgen-schloesser-herrenhaeuser/alle-eintraege/15250_fuerstaebtliches-jagdschloss-burghaun> (aufgerufen am 29.10.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bg/15250

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