Burg Bicken

Bau / Ersterwähnung vor 1345  
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Gemarkung
Bicken
Landkreis
Lahn-Dill-Kreis
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Basisdaten

6 km östlich von Herborn lag neben dem um die Kirche gebildeten Ortskern eine kleine Wasserburg der Herren von Bicken. Heute erinnern die Straßennamen "Burggraben" und "Hundsgasse" an die Burg.

Ortstyp

Burg

Bezeichnung der Siedlung

Lage

Im Ortskern in der Nähe der Kirche

Geschichte

Burggeschichte

Die Adelsfamilie von Bicken wird erstmals 1218 und 1232 genannt. Die Herren von Bicken verbündeten sich 1237 mit dem Erzbischof von Mainz in einer Fehde gegen Wetzlar. Diese Auseinandersetzung führte zur Niederlage der Herren von Bicken. Der daraus resultierende Sühnevertrag lässt eine Aufgabe des Stammsitzes vermuten. Nach einer Niederlage in einer Fehde gegen Graf Johann von Nassau-Beilstein verkauften die Herren von Bicken ihren Besitz in der Gegend.
Urkundlich ist die Burg Bicken in einer Besitzaufzeichnung der Ballersbacher Kapelle 1345 verzeichnet. In einem Pfarrinventarium aus dem Jahr 1571 wird ein Acker bei dem Burggraben genannt und 1783 schreibt Pfarrer Johann Just Cunz von Mauerstücken, die sich hinter einem Wohnhaus befänden.

Ersterwähnung

vor 1345

Letzterwähnung

Anfang 14. Jahrhundert

Bau und Baugeschichte

Baubeschreibung

Vielleicht handelte es sich bei der Burg um ein befestigtes Steinhaus. Die Gräben zur Verteidigung und letzte Baureste der Burg wurden durch Straßenbau 20. Jahrhundert zerstört. Reste der Burg befinden sich vermutlich in Kellern der Wohnhäuser oder unter der Erde.

Burgtyp

Bautyp

Wasserburg

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Burg Bicken“, in: Burgen, Schlösser, Herrenhäuser <https://lagis.hessen.de/de/orte/burgen-schloesser-herrenhaeuser/alle-eintraege/14637_burg-bicken> (aufgerufen am 28.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bg/14637

Indizes

Burgbereich, Aufnahme 1950 Friedrich TheisDie Lage von Bicken, Burg im OrthofotoVermutlicher Burgbereich in Bicken