Burg Kinzighausen

Entstehungjahr unbekannt  
19378F4F-88AF-441E-BC79-64A0466C0DEA
Gemarkung
Neudorf
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Basisdaten

Im mittleren Kinzigtal nahe Wächtersbach lag bei Aufenau eine kleine Befestigungsanlage. Reste einer ehemaligen Wasserburg sind noch heute erkennbar, doch von einem vermutlich im 16. Jahrhundert errichteten Schloss nur noch die Grundmauern. Das Fachwerkobergeschoss soll blau angestrichen gewesen sein, weshalb der Begriff "Blaues Wunder" für die damalige repräsentative Anlage genutzt wurde.

Weitere Namen

Blaues Wunder (1391-1764)

Historische Namensformen

Ortstyp

Burg

Lagebezug

10,3 km nordöstlich von Gelnhausen

Lage

Zwischen Aufenau und Neudorf in der Kinzigaue gelegen; etwa 700 m nordnordwestlich des Ortskerns und 2 km nordöstlich von Wächtersbach

Geschichte

Burggeschichte

Nahe dem Ort Aufenau, der schon um 900 zur fuldischen Pfarrei Salmünster gehörte, hatte sich die reich gewordene Familie des Forstmeisters von Gelnhausen seit der Mitte des 14. Jahrhunderts eine kleine reichseigene Herrschaft und eine Burg aufgebaut. Als Ministerialen waren sie Vögte des Büdinger Reichsforstes bis 1484. 1780 verkaufte die Familie Forstmeister von Gelnhausen ihren Grundbesitz wegen Überschuldung an Kurfürst Friedrich Carl Josef von Mainz. Die Anlage wurde als Gutshof genutzt, das Schloss bis auf die Grundmauern abgebrochen.

Bau und Baugeschichte

Baugeschichte

Die ehemalige Wasserburg war von einem Wall und einem Graben umgeben. Das Herrenhaus wurde bis auf das Erdgeschoss im 19. Jahrhundert abgebrochen.

Burgtyp

Bautyp

Wasserburg

Rechtstyp

Ministerialensitz

Funktionstyp

Adelssitz

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Burg Kinzighausen“, in: Burgen, Schlösser, Herrenhäuser <https://lagis.hessen.de/de/orte/burgen-schloesser-herrenhaeuser/alle-eintraege/12354_burg-kinzighausen> (aufgerufen am 30.10.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bg/12354

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