Klage des Henrich Seulberg zu Steinau gegen die Frankfurter Jüdin Hindlin zum goldenen Schwan

HStAM 86 Hanauer Nachträge Nr. 28513  
Laufzeit / Datum
1597 März 11/21 - 17/27
Bearbeitung
Uta Löwenstein

Stückangaben

Regest

Am 11. März 1597 berichtet Henrich Seulberg zu Steinau Räten und Befehlhabern zu Hanau, daß er seit etwa zwei Jahren mit der Frankfurter Jüdin Hindlin zum goldenen Schwan prozessiert, weil sie bestreitet, bei seinem Schuldner, dem Juden Isaac zum Bock zu Worms, etliche Mark Silber in seinem Auftrag eingefordert und erhalten zu haben. Seulberg bittet, sich bei der Stadt Frankfurt für eine Beschleunigung des Verfahrens zu verwenden, da Hindlin den Prozeß mit "ihren gewohnlichen rencken" verschleppt.
Der Bitte wird am 17. März mit einem Schreiben an die Stadt Frankfurt entsprochen.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Klage des Henrich Seulberg zu Steinau gegen die Frankfurter Jüdin Hindlin zum goldenen Schwan“, in: Quellen zur jüdischen Geschichte <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/quellen-zur-juedischen-geschichte/alle-eintraege/6050_klage-des-henrich-seulberg-zu-steinau-gegen-die-frankfurter-juedin-hindlin-zum-goldenen-schwan> (aufgerufen am 13.07.2026)

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