Ehemals Marburg, Kreuzkapelle auf der Lahnbrücke

 
Standort
Marburg
Anzahl Fenster
1
Anzahl Scheiben
1
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Katalogdaten

Beschreibung

Die bereits im 13. Jh. erwähnte steinerne Brücke an der Lahnfurt war Teil einer alten Fernstraße, die vom Mittel- und Niederrhein nach Thüringen führte; sie bildete lange Zeit den einzigen Übergang über die Lahn. Auf ihr befand sich die Kreuzkapelle. Ein Hochwasser brachte im Januar 1552 die Brücke zum Einsturz, wodurch zehn Menschen in den Tod gerissen wurden22. Den Archivalien des Marburger Stadtarchivs ist zu entnehmen, dass Gerhard von der Leyten (nachweisbar 1478–1503), der Vater von Heinrich und Johann, im Jahr 1494 für die künstlerische Ausgestaltung der Kapelle entlohnt wurde. Er fertigte hierfür Heiligenbilder und Glasmalereien an.

Bibliographie

Bücking 1886, S. 56 (der Maler und Glasmaler Gerhard von der Leyten liefert Glasmalereien für die Kapelle auf der Lahnbrücke); Neuber 1915, S. 12 (wie Bücking 1886).

Nachweise

Fußnoten

  1. Cornelia Süssmuth, Reste der mittelalterlichen Lahnbrücke in Marburg, in: Hessen Archäologie 2003, S. 159f.

Drucknachweis

Die mittelalterlichen Glasmalereien in Marburg und Nordhessen / Daniel Parello unter Verwendung von Vorarbeiten von Daniel Hess (Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland Bd. III, 3), Berlin 2008

Nachnutzung

Rechtehinweise

Katalogdaten: Corpus Vitrearum Deutschland / Freiburg i. Br.

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Ehemals Marburg, Kreuzkapelle auf der Lahnbrücke“, in: Mittelalterliche Glasmalereien in Hessen <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/mittelalterliche-glasmalereien-in-hessen/alle-objekte/321-9_ehemals-marburg-kreuzkapelle-auf-der-lahnbruecke> (aufgerufen am 17.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/cvmahessen/321-9