Ehemals Rüdesheim, Pfarrkirche

 
Standort
Rüdesheim
Anzahl Fenster
1
Anzahl Scheiben
1
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Katalogdaten

Beschreibung

Der Mainzer Vikar Georg Helwich verzeichnete am 26. September 1614 die beiden Wappen Rüdesheim und Dalberg in einem nicht lokalisierbaren Fenster, sowie im Fenster in altera parte dextra scilicet chori die Wappen Brömser und Rüdesheim. Ob es sich bei letzterem um eine Stiftung des Ritters Johann von Brömser († 1416) handelte, der den Bau der Kirche initiierte, oder um ein späteres Familienmitglied wie der 1542 verstorbene Wilhelm Brömser, dessen Totenschild von Helwich ebenfalls überliefert wird53, bleibt offen. Die Pfarrkirche St. Jakob jedenfalls wurde unter Beteiligung des Ortsadels an Stelle eines romanischen Vorgängerbaus um 1390/1400 neu errichtet. Da auch bis zu den Zerstörungen von 1944 keine umfassenden Eingriffe am Bau überliefert sind, dürften die Glasgemälde im Laufe des 17. oder 18. Jh. untergegangen sein. Nach Helwich werden sie jedenfalls nicht mehr erwähnt.

Nachweise

Fußnoten

  1. Vgl. hierzu Monsees, 1997, S. 352, Nr. 420.

Drucknachweis

Die mittelalterlichen Glasmalereien in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet / Daniel Hess (Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland Bd. III, 2), Berlin 1999

Nachnutzung

Rechtehinweise

Katalogdaten: Corpus Vitrearum Deutschland / Freiburg i. Br.

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Ehemals Rüdesheim, Pfarrkirche“, in: Mittelalterliche Glasmalereien in Hessen <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/mittelalterliche-glasmalereien-in-hessen/alle-objekte/247-1_ehemals-ruedesheim-pfarrkirche> (aufgerufen am 08.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/cvmahessen/247-1