Ehemals Rode bei Martinsthal, Kirche der Chorherren vom Heiligen Grab

 
Standort
Rode bei Martinsthal
Anzahl Fenster
1
Anzahl Scheiben
1
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Katalogdaten

Beschreibung

In einem Fenster der Kirche des aufgelassenen Dorfes Rode bei Martinsthal verzeichnete Helwich das Allianzwappen Dietz(?)/Scharffenstein, wobei die Zeichnung des ersteren nur schematisch gegeben ist. Die ursprünglich prämonstratensische Ordensniederlassung wurde von 1248 bis 1525 von den Rittern vom Heiligen Grabe bewohnt, welche erst im Bauernkrieg 1525 flohen, nachdem die Roder Einwohner den Ort aus Sicherheitsgründen bereits 1330 verlassen hatten. Die Kirche wurde zu Wallfahrtszwecken weiterbenutzt, bis sie 1804 aufgehoben und abgerissen wurde52.

Bibliographie

Helwich, 1615, S. 326.

Nachweise

Fußnoten

  1. Zu den historischen Zusammenhängen vgl. Monsees, 1997, S. XXVII.

Drucknachweis

Die mittelalterlichen Glasmalereien in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet / Daniel Hess (Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland Bd. III, 2), Berlin 1999

Nachnutzung

Rechtehinweise

Katalogdaten: Corpus Vitrearum Deutschland / Freiburg i. Br.

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Ehemals Rode bei Martinsthal, Kirche der Chorherren vom Heiligen Grab“, in: Mittelalterliche Glasmalereien in Hessen <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/mittelalterliche-glasmalereien-in-hessen/alle-objekte/246-1_ehemals-rode-bei-martinsthal-kirche-der-chorherren-vom-heiligen-grab> (aufgerufen am 08.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/cvmahessen/246-1