Oberursel · Pfarrkirche St. Ursula

 
Standort
Oberursel
Anzahl Fenster
2
Anzahl Scheiben
7
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Katalogdaten

Gegenwärtiger Bestand

Von der mittelalterlichen Verglasung der Ursula-Kirche sind nurmehr acht Felder erhalten: in Chorfenster nord II eine Scheibe mit der Hl. Ursula, in Chorfenster süd II das 1464 datierte Wappen der Tuchmacher sowie vier Heilige und eine sich über zwei Felder erstreckende Marienfigur (Fig. 203-209, Abb. 250-260, Farbtaf. XXXIII).

Bibliographie

Lotz, 1880, S. 356 (erwähnt spätgotische Glasmalereireste mit Heiligenfiguren); Luthmer, 1905, S. 115 (führt in einem Chorfenster Reste von figürlichen Glasmalereien auf, die die Jahreszahl 1464 tragen); Schenk von Schweinsberg, 1957, S. 30, 43, Abb. 69 (bezeichnet die Glasgemälde als Reste eines von den Webern um 1440 gestifteten Fensters); Josef Friedrich, Die St.-Ursula-Kirche zu Oberursel (Große Baudenkmäler 210), München/Berlin 1967, S. 4, Abb. S. 8 (erwähnt die Glasgemälde und identifiziert den Hl. Valentin mit Vorbehalt mit dem Hl. Nikolaus); Waldemar Kolb, Der Hl. Gebhard in Oberursel?, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Heimatkunde Oberursel 24, 1980, S. 46f. (identifiziert den bis dahin als Hl. Nikolaus geltenden Valentin mit dem Hl. Gebhard von Konstanz); Magnus Backes, in: Dehio, Hessen 21982, S. 701 (Reste von spätgotischen Glasmalereien aus der Mitte des 15. Jh.); Josef Friedrich, Die Chorfenster der St. Ursula-Kirche Oberursel, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Heimatkunde Oberursel (FS) 29/30, 1988, S. 66-71, Farbabb. aller Scheiben (bespricht den renovierten Bestand und weist die Glasgemälde dem Schöpfer der Glasmalereien aus Partenheim zu, wobei er für die Kartons den Maler des Ortenberger Altars vorschlägt); Angelika Baeumerth, Oberursel am Taunus. Eine Stadtgeschichte, Frankfurt/Main 1991, S. 65, 106f., Abb. S. 67, 106 (Erwähnung des »Weberfensters« mit der Hl. Ursula); Friedrich Karl Azzola, Die Distelkarde und zwei Schiffchen als spätmittelalterliche Zeichen im TuchmacherFenster zu Oberursel, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Heimatkunde Oberursel 34, 1994, S. 33-42 (umfangreiches Material zum Handwerkszeichen der Tuchmacher); Wolfgang Metternich, Der Hl. Antonius und der Antoniterorden - Betrachtungen zum Chorfenster der St. Ursula-Kirche zu Oberursel, ebenda 35, 1995, S. 1-12 (ausführliche Erläuterung der Ikonographie des Hl. Antonius und der Tätigkeit des Antoniterordens).

Nachweise

Drucknachweis

Die mittelalterlichen Glasmalereien in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet / Daniel Hess (Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland Bd. III, 2), Berlin 1999

Nachnutzung

Rechtehinweise

Katalogdaten: Corpus Vitrearum Deutschland / Freiburg i. Br.

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Oberursel · Pfarrkirche St. Ursula“, in: Mittelalterliche Glasmalereien in Hessen <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/mittelalterliche-glasmalereien-in-hessen/alle-objekte/214-1_oberursel-pfarrkirche-st-ursula> (aufgerufen am 08.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/cvmahessen/214-1