Ehemals Gelnhausen, Johanniterhof
Enthaltene Fenster
Katalogdaten
Beschreibung
Das Johanniterhaus zu Rüdigheim besaß in der Holzgasse einen 1384 erstmals genannten Hof mit einer Johannes dem Evangelisten geweihten, 1393 erstmals genannten Kapelle41. Nach der Instandsetzung des bereits in der Mitte des 17. Jh. heruntergekommenen Hofs bewohnte der Posthalter und Kapitän Fabricius den Hof von 1720 bis 1754. Im 19. Jh. wiederum heruntergekommen, diente die Kapelle schließlich als Kuhstall. Bis auf die vage Notiz Schöffers fehlt jegliche Nachricht von Glasmalereien aus dem Johanniterhaus.
Bibliographie
Konrad Heinrich Schöffer, Die Alterthümer der freien Reichs- und Kaiserstadt Gelnhausen, in: ZVHGL 5, 1874, S. 162 (berichtet von Überresten guter Glasmalereien, die im 18. Jh. noch vorhanden gewesen sein sollen).
Nachweise
Fußnoten
- Vgl. Wolfram Heitzenröder, Klöster und klösterliche Niederlassungen in Gelnhausen und ihr Verhältnis zur Stadtgemeinde, in: Gelnhäuser Geschichtsblätter 1974/75, S. 31. ↑
Drucknachweis
Die mittelalterlichen Glasmalereien in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet / Daniel Hess (Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland Bd. III, 2), Berlin 1999
Nachnutzung
Rechtehinweise
Katalogdaten: Corpus Vitrearum Deutschland / Freiburg i. Br.
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ehemals Gelnhausen, Johanniterhof“, in: Mittelalterliche Glasmalereien in Hessen <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/mittelalterliche-glasmalereien-in-hessen/alle-objekte/209-3_ehemals-gelnhausen-johanniterhof> (aufgerufen am 07.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/cvmahessen/209-3
![Vorschaubild [Unbekanntes Fenster]](https://www.lagis-hessen.de//img/cvmahessen/s1/void_de.jpg)