Friedberg, Burgkirche
Enthaltene Fenster
Katalogdaten
Beschreibung
Inhalt und Zeitpunkt der Entstehung dieser Glasgemäldefragmente sind nicht überliefert; sie dürften jedoch im Rahmen der Chorerweiterung von 1383 entstanden sein. Die dem Hl. Georg geweihte Burgkirche war um 1260 als Kapelle erbaut, 1308 von der Mutterkirche der Stadt abgetrennt und durch einen das Schiff überragenden, 1383 geweihten Chor erweitert worden. Dieser war nach Notgrabungen und einer erst fünfzig Jahre nach dem Abbruch entstandenen Zeichnung über zwölf Meter lang und besaß neun rund acht Meter hohe Fenster38. Die seit der Mitte des 18. Jh. baufällige Burgkirche wurde 1783 abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt.
Bibliographie
Diehl, 1935, S. 304 (zitiert die Beschreibung der ehemaligen Burgkirche durch einen unbekannten Bewohner der Friedberger Burg im Friedberger Intelligenz-Blatt von 1836, S. 280, der dort berichtete, daß den Fenstern »hin und wieder noch fragmentarische gemalte Glasscheiben« zur Zierde dienten).
Nachweise
Fußnoten
- Vgl. Karlheinz Rübeling, Die alte Friedberger Burgkirche, in: WGb 14, 1965, S. 1-30 ↑
Drucknachweis
Die mittelalterlichen Glasmalereien in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet / Daniel Hess (Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland Bd. III, 2), Berlin 1999
Nachnutzung
Rechtehinweise
Katalogdaten: Corpus Vitrearum Deutschland / Freiburg i. Br.
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Friedberg, Burgkirche“, in: Mittelalterliche Glasmalereien in Hessen <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/mittelalterliche-glasmalereien-in-hessen/alle-objekte/208-3_friedberg-burgkirche> (aufgerufen am 07.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/cvmahessen/208-3
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