Ehemals Frankfurt, Fahrtor

 
Standort
Frankfurt
Anzahl Fenster
1
Anzahl Scheiben
1
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Katalogdaten

Beschreibung

Der erste Hinweis auf eine Verglasung des zuweilen zu Ratssitzungen benutzten Saals des 1840 abgebrochenen Fahrtores stammt von 1398, als die Verglasung der Trinkstube in Folge eines Brandes erneuert werden mußte33. Der betreffende Passus in der Stadtrechnung lautet nach Battonn: »Item XVI ß von den glasefinstern an der drinstuben [Drinkstube] uff der farporthen zu machen«. Als Folge des Neubaus des Tores durch den Stadtbaumeister Eberhard Friedberger erhielt der obere Teil 1459/60 einen Saal, den der Frankfurter Glasmaler Thoman (wohl Hans I. Thomas) 1460 mit vier Wappenscheiben zu insgesamt vier Pfund verglaste. Ferner soll er drei Wappenfenster zu je 10 Schilling verfertigt haben, die nach Lotz wahrscheinlich den Erker zierten.

Bibliographie

Battonn, I, 1861, S. 52 (zitiert den Rechnungseintrag von 1398); Lotz, 1880, S. 171 (erwähnt die Neuverglasung von 1460).

Nachweise

Fußnoten

  1. Von diesem Brand war auch die Badstube beim Fahrtor betroffen, deren Verglasung damals ebenfalls zerstört wurde; vgl. Battonn, IV, 1866, S. 11, Anm. 116; dort wird auch die Quelle zur Erneuerung von vier zerbrochenen und zerschlagenen Glasfenstern in der »Farbadstube« zitiert.

Drucknachweis

Die mittelalterlichen Glasmalereien in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet / Daniel Hess (Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland Bd. III, 2), Berlin 1999

Nachnutzung

Rechtehinweise

Katalogdaten: Corpus Vitrearum Deutschland / Freiburg i. Br.

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Ehemals Frankfurt, Fahrtor“, in: Mittelalterliche Glasmalereien in Hessen <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/mittelalterliche-glasmalereien-in-hessen/alle-objekte/207-20_ehemals-frankfurt-fahrtor> (aufgerufen am 08.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/cvmahessen/207-20