Ehemals Frankfurt, Johanniterkirche

 
Standort
Frankfurt
Anzahl Fenster
1
Anzahl Scheiben
1
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Katalogdaten

Beschreibung

1457 stiftete Frau Gretchen zur Landskrone 30 Gulden zu den Glasfenstern der damals neugeweihten, 1342 erstmals erwähnten Kirche. Diese dürften im Rahmen der Wiederherstellung von 1626 untergegangen sein; 1801 wurde die Kirche in ein Warenlager umgewandelt und 1873 schließlich abgebrochen. Im Schutt der bereits 1845 niedergelegten Sakristei wurde eine kleine Scheibe mit einem Wappen in blauem Felde, gelbe Schrägbalken geborgen, die von Lotz in das 16. Jh. datiert wurde und sehr fein ausgeführt gewesen sein soll. Sie befand sich damals im Besitz von Carl Theodor Reiffenstein, ist heute jedoch verschollen. Reiffenstein überlieferte ferner, daß auch die von ihm dem Historischen Museum geschenkte Wappenscheibe Heller/Blum (Nr. 40) aus der Johanniterkirche stammen soll.

Bibliographie

Lersner, 1734, 1, S. 182 (überliefert, daß 1457 Johann von Schwalbach Frau Gretgen in der Landscron, Johanns von Holzhausen Schwester, 30 Gulden zu den Glasfenstern der neugeweihten Kapelle quittierte); Battonn, II, 1863, S. 30f. (Stiftung von 30 Gulden für die Glasfenster der neugeweihten Kirche); Lotz, 1880, S. 140f. (wie Lersner; ferner Überlieferung einer 1845 aufgefundenen Wappenscheibe des 16. Jh.); Wolff/Jung, 1896, S. 316 (nach Lersner).

Nachweise

Drucknachweis

Die mittelalterlichen Glasmalereien in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet / Daniel Hess (Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland Bd. III, 2), Berlin 1999

Nachnutzung

Rechtehinweise

Katalogdaten: Corpus Vitrearum Deutschland / Freiburg i. Br.

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Ehemals Frankfurt, Johanniterkirche“, in: Mittelalterliche Glasmalereien in Hessen <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/mittelalterliche-glasmalereien-in-hessen/alle-objekte/207-11_ehemals-frankfurt-johanniterkirche> (aufgerufen am 17.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/cvmahessen/207-11