Kluge Jungfrau (Marburg, Elisabethkirche)

 
Datierung
um 1245-1250
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Katalog

Von Daniel Parello

Abmessungen

Inv. Nr. 3040.

Erhaltung

Von der Scheibe ist nur mehr das schmale Figurenfeld mit Blattkarogrund erhalten. Der Gewandverlauf wird knieabwärts durch mehrere Fehlstellen und Flickungen gestört. Die Malschicht zeigt sich intakt, das Hintergrundmuster ist jedoch stärker berieben. Störende Sprungbleie im Gesicht der Jungfrau.

Ikonographie

Die Kluge Jungfrau steht nach rechts gewandt, in leicht tänzerisch-beschwingter Haltung mit der brennenden Öllampe in den Händen. Ihr eng am Körper liegender Mantel bildet zahlreiche Spannfalten aus und legt sich in Schlaufen um die angewinkelten Unterarme. Nur die Hände schauen daraus hervor. In etwas gezierter Gebärde greift sie mit der Linken nach dem Mantelsaum. Der Nimbus ist aus einem Kranz aus Palmettenblättern mit äußerem Perlreif geformt, worin das Blattmuster der äußeren Rahmenborte aufgegriffen wird.

Bildnachweis

CVMA JJ 12797, 12807 (DA), Großdia JJ 01/180 (DA)

Weitere Angaben

Standort heute

Marburg, Universitätsmuseum

Nachweise

Drucknachweis

Die mittelalterlichen Glasmalereien in Marburg und Nordhessen / Daniel Parello unter Verwendung von Vorarbeiten von Daniel Hess (Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland Bd. III, 3), Berlin 2008, 402 [= 11. Kluge Jungfrau]

Siehe auch

Extern

GND-Explorer (Objekt)

Nachnutzung

Rechtehinweise

Katalogdaten: Corpus Vitrearum Deutschland / Freiburg i. Br.
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Kluge Jungfrau (Marburg, Elisabethkirche)“, in: Mittelalterliche Glasmalereien in Hessen <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/mittelalterliche-glasmalereien-in-hessen/alle-eintraege/321-1-20-05_kluge-jungfrau-marburg-elisabethkirche> (aufgerufen am 19.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/cvmahessen/321-1-20-05

Kluge Jungfrau: ES [= Erhaltungsschema] Museum Nr. 11Kluge Jungfrau. Marburg, Universitätsmuseum, Nr. 11. Niedersachsen, um 1245/50. (Ausschnitt)