Ehemals Marienthal, Kloster- und Wallfahrtskirche (Marienthal, Kloster- und Wallfahrtskirche)
Katalog
Von Daniel Hess
Abmessungen
In den Fenstern der 1330 geweihten, im 18. Jh. teilweise verfallenen und 1857/58 wiederaufgebauten Kloster- und Wallfahrtskirche befanden sich nach Georg Helwich 1615 folgende Wappenallianzen, wobei vor dem zweiten Namen jeweils erläuternd uxor geschrieben war: Ernberg/Udenheim, von Lorch(?)50/Udenheim und Rüdesheim/Bellersheim. Ob diese Wappen noch aus dem 14. Jh. herrühren, muß hier offenbleiben. 1463 ging das Kloster zunächst an die Kugelherren, 1612 dann an die Jesuiten über, in deren Hand die Kirche bis zur Aufhebung des Ordens 1773 verblieb.
Bibliographie
Helwich, 1615, S. 378.
Weitere Angaben
Standort heute
verlorene oder verschollene Glasmalereien
Nachweise
Fußnoten
- Im Unterschied zu den anderen blieb dieses Wappen unbezeichnet; es taucht bei Helwich, S. 298, nochmals auf und wurde dort von Monsees, 1997, Nr. 121, als Wappen derer von Lorch identifiziert. ↑
Drucknachweis
Die mittelalterlichen Glasmalereien in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet / Daniel Hess (Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland Bd. III, 2), Berlin 1999, 341 [= Nummerierung fehlt. Ehemals Marienthal, Kloster- und Wallfahrtskirche]
Indizes
Sachbegriffe
Siehe auch
Extern
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Katalogdaten: Corpus Vitrearum Deutschland / Freiburg i. Br.
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ehemals Marienthal, Kloster- und Wallfahrtskirche (Marienthal, Kloster- und Wallfahrtskirche)“, in: Mittelalterliche Glasmalereien in Hessen <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/mittelalterliche-glasmalereien-in-hessen/alle-eintraege/243-1-01-01_ehemals-marienthal-kloster-und-wallfahrtskirche-marienthal-kloster-und-wallfahrtskirche> (aufgerufen am 19.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/cvmahessen/243-1-01-01