Verlegung des Marburger Staatsarchivs in ein neues Gebäude
Ereignis
Was geschah
Das Staatsarchiv Marburg, das bisher im Marburger Schloss untergebracht war, wird in das neu errichtete Gebäude am Friedrichsplatz (zu dieser Zeit Adolf-Hitler-Platz) verlegt. Das Haus, das im sogenannten Südviertel ein ganzes Straßenkarree einnimmt, ist der einzige Archivbau, der in der Zeit des Nationalsozialismus neu errichtet wurde. Die NS-Symbole (das Hakenkreuz über dem Haupteingang, das Hakenkreuz in der Glasüberdachung der zentralen Treppe, die Hitlerbüste über dem Eingang zum Vortragssaal, der Brunnen im Innenhof) machten das Gebäude unverkennbar zum programmatischen NS-Bau.
(OV)
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Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Verlegung des Marburger Staatsarchivs in ein neues Gebäude, 1938“, in: Hessen im 19. und 20. Jahrhundert <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/hessen-im-19-und-20-jahrhundert/alle-eintraege/1705_verlegung-des-marburger-staatsarchivs-in-ein-neues-gebaeude> (aufgerufen am 10.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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