Weinberg, Heinemann (1839) – Burghaun

Grab Nr. 288  
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Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
Lageplan
PDF-Datei

Äußere Merkmale

Material und Größe

Sandstein · 59 x 95 x 8 cm

Platzierung

stehend

Inschrift

Sprache der Vorderseite

hebräisch

Übertragung

siehe Digitalisat in der Bildergalerie

Vorderseite

(Übersetzung der hebräischen Inschrift:)
Hier ruht
ein aufrichtiger Mann unter den Wohltätern,
seine Handlungen waren trefflich.
Dies ist der ehrwürdige Chajim, Sohn des
Chawer, Herrn Elieser
aus Erdmannrode.
Er wurde begraben am 9. Cheschvan [5] 600
n.d.k.Z. (= 17.10.1839). Seine Seele sei eingebunden im Bunde des Lebens.

Verstorbene

  1. Weinberg, Heinemann
    Sterbetag
    17.10.1839
    Geschlecht
    männlich
    Herkunftsort
    Erdmannrode
    Wohnort
    Erdmannrode

Nachweise

Anmerkungen

Heinemann Weinberg aus Erdmannrode, gestorben am 17.10.1839 im Alter von 62 Jahren.
Angaben ergänzt nach HHStAW, Abt. 365, Nr. 152 (Sterberegister Erdmannrode 1825-1903).

Hebräischer Name: Chajim, Sohn des Chawer Herr Elieser.

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In der 1828 angelegten und für einige Jahre fortgeführten Grundliste der Juden im Kreis Hünfeld (HStAM, Bestand 100, Nr. 7740) heißt es, dass Heinemann Weinberg im Jahr 1770 geboren sei und dass er im Jahr 1811 seine 1775 geborene Frau Perle (geändert aus Zerle) geheiratet habe. Das Geburtsjahr für Perle kann jedoch kaum stimmen, da die jüngeren Söhne noch 1825 und 1829 geboren worden sein sollen.
Heinemann Weinberg war ein Bruder des Benedikt Löser Weinberg [siehe Grabnummer 169 und die dort gemachten Angaben]. Bei den Grabnummern 126 (Elieser, Sohn des Jakob Abraham, gest. 1807) und 104 (Rechel, Frau des Elieser, gest. 1800) dürfte es sich um die Grabsteine seiner Eltern handeln.
Bei der amtlichen Eheschließung seines Sohnes im Jahr 1851 heißt es, dass der mittlerweile verstorbene Heinemann Weinberg am 05.07.1778, seine ebenfalls verstorbene Frau Zerle geb. Abraham am 12.05.1789 geboren gewesen sei (HStAM, Protokolle II Eiterfeld Nr. 13, Band 24, lfd. Nr. 32). Diese Angaben sind wohl glaubhafter als die oben genannten aus der Grundliste.

Bearbeitung

F. Wiesner 1986 und Christa Wiesner 2003, ergänzt von Andreas Schmidt (HLGL)

Nachnutzung

Rechtehinweise

Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Weinberg, Heinemann (1839) – Burghaun“, in: Jüdische Grabstätten <https://lagis.hessen.de/de/personen/juedische-grabstaetten/alle-eintraege/3593_weinberg-heinemann-1839-burghaun> (aufgerufen am 29.11.2025)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/juf/3593

Burghaun-288_I