Pfifferling, Jettchen geborene Heß (1866) – Reichensachsen

Grab Nr. 12  
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Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
Lageplan
PDF-Datei

Äußere Merkmale

Material und Größe

Sandstein · 52 x 80 x 12 cm

Platzierung

stehend

Inschrift

Sprache der Vorderseite

hebräisch

Sprache der Rückseite

deutsch

Übertragung

siehe Digitalisat in der Bildergalerie

Vorderseite

(Übersetzung der hebräischen Inschrift:)
Hier ruht
die bescheidene und anmutige Frau.
Sie war die Zier ihres Mannes:
Jettchen, Ehefrau des Joseph, Sohn des
Alexander aus Datterode.
Ihre Handlungen waren wohlgefällig, sie sorgte sich
um viele Kinder und zog sie in der Gottesfurcht auf.
Die Hand Gottes fiel, wir weinen über sie. Als sie sich auf das Krankenlager
niederlegte [.........]
[.................]
(Sie ging) den Weg alles Irdischen am Abend vor [....] Schewat
[5] 626 n.d.k.Z. (= Jan. 1866). Und nun (wirst du) im Garten Eden deinen Lohn (erhalten),
und du wirst auferstehen am Ende der Tage [.......]

Rückseite

(Deutsche Inschrift:)
Ruhestätte
der Ehefrau des Joseph
Pfifferling, Jettchen geb. Hess
zu Datterode
geb. am 18. April 18[.]0
gest. am 26. Januar 1866

Verstorbene

  1. Pfifferling, Jettchen geborene Heß
    Geburtstag
    18.4.1820
    Sterbetag
    26.1.1866
    Geschlecht
    weiblich
    Herkunftsort
    Hebenshausen
    Wohnort
    Datterode

Nachweise

Anmerkungen

Jettchen Pfifferling geborene Hess, Ehefrau des Joseph Pfifferling (Joseph, Sohn des Alexander) [Grabnummer 86] in Datterode, geboren am 18.04.18[.]0, gestorben am 26.01.1866.

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Die Verstorbene war eine Tochter des Berend (Bär) Heß und der Male geb. Cohn (auch Katz !) zu Hebenshausen und wurde 1820 geboren. Am 11.07.1843 heiratete sie in Ellershausen den Handelsmann Joseph Pfifferling [Grabnummer 86] aus Datterode. (Alle Angaben dieses Absatzes nach Albrecht Eckhardt und Herbert Reyer: Die jüdischen Gemeinden in Witzenhausen und Hebenshausen, Teil II: Die jüdischen Familien, Familienblätter und Namenslisten. Unveröffentlichtes Manuskript bei der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen im Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden.)
Ihre Mutter Male starb in Datterode und wurde in Reichensachsen beerdigt [siehe Grabnummer 11]. Der Grabstein ihres Vaters Berend Heß ist auf dem Friedhof in Hebenshausen erhalten [siehe Friedhof Hebenshausen, Grabnummer 30].

Bearbeitung

Christa Wiesner 1999, ergänzt von Andreas Schmidt (HLGL)

Nachnutzung

Rechtehinweise

Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Pfifferling, Jettchen geborene Heß (1866) – Reichensachsen“, in: Jüdische Grabstätten <https://lagis.hessen.de/de/personen/juedische-grabstaetten/alle-eintraege/2648_pfifferling-jettchen-geborene-hess-1866-reichensachsen> (aufgerufen am 29.11.2025)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/juf/2648

Reichensachsen-012_RReichensachsen-012_I