Schmidt, Simon (1920) – Großkrotzenburg
Grab Nr. 22
Friedhof
Großkrotzenburg, Jüdischer Friedhof Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Lageplan
PDF-Datei
Grosskrotzenburg-022_V
Äußere Merkmale
Material und Größe
[ohne Angabe]
Platzierung
stehend
Inschrift
Sprache der Vorderseite
deutsch, hebräisch
Sprache des Sockels
deutsch
Übertragung
siehe Digitalisat in der Bildergalerie
Vorderseite
(Übersetzung der hebräischen Inschrift:)
Hier ist begraben
ein lauterer und aufrechter Mann.
Er ging täglich
ins Bethaus,
Herr Schimon, Sohn des
Aron Schmidt.
Er starb in gutem Greisenalter
am 10. Nissan und wurde begraben
am 11. desselben im Jahre
[5]680 der kleinen Zeitrechnung.
Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens.
(Deutsche Inschrift auf dem Sockel:)
Simon Schmidt
geb. 10. Juni 1842
gest. 29. März 1920
Hier ist begraben
ein lauterer und aufrechter Mann.
Er ging täglich
ins Bethaus,
Herr Schimon, Sohn des
Aron Schmidt.
Er starb in gutem Greisenalter
am 10. Nissan und wurde begraben
am 11. desselben im Jahre
[5]680 der kleinen Zeitrechnung.
Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens.
(Deutsche Inschrift auf dem Sockel:)
Simon Schmidt
geb. 10. Juni 1842
gest. 29. März 1920
Verstorbene
- Schmidt, Simon
- Geburtstag
- 10.6.1842
- Sterbetag
- 29.3.1920
- Bestattungsdatum
- 30.3.1920
- Geschlecht
- männlich
- Familienstand
- verwitwet
- Herkunftsort
- Großkrotzenburg
- Wohnort
- Großkrotzenburg
- Sterbeort
- Großkrotzenburg
- Beruf
- Metzger
- Weitere Angaben
- Simon Schmidt, Witwer, Beruf: Metzger, Alter: 77 3/4 Jahre, zuletzt wohnhaft in Großkrotzenburg, geboren zu Großkrotzenburg als Sohn des Handelsmannes Aron Schmidt und dessen Ehefrau Eva Schmidt, geb. Eisenmann, verstorben am 29. März 1920 zu Großkrotzenburg. Sein Tod wurde angezeigt durch den Kassierer Salomon Heinemann, wohnhaft zu Großkrotzenburg Nebenstraße 94 1/2. Die Tochter Eva Schmidt starb im Alter von 5 Jahren und 2 Monaten an Masern und wurde am 1.3.1874 in Großkrotzenburg beerdigt. (Vgl. Abraham Frank, Monika Ilona Pfeifer u. Hans Dambruch: Die Grabinschriften des jüdischen Friedhofs. In: Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens: die jüdische Gemeinde und der jüdische Friedhof zu Großkrotzenburg. Hrsg. vom Arbeitskreis "Ehemalige Synagoge Großkrotzenburg". Hanau 2002, S. 82, 85, 174.)
Nachweise
Anmerkungen
Vater: Aron Schmidt (Grab Nr. 80)
Mutter: Eva Schmidt, geborene Eisenmann
Stiefmutter: Betty Schmidt, geborene Schönmann (Grab Nr. 47)
Ehefrau: Henriette Schmidt, geborene Worms (Grab Nr. 34)
Tochter: Eva Schmidt
Bearbeitung
Abraham Frank und Monika Ilona Pfeifer 2002, ergänzt von Bernd Vielsmeier
Siehe auch
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Orte
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Personen
Quellen und Materialien
Nachnutzung
Rechtehinweise
Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schmidt, Simon (1920) – Großkrotzenburg“, in: Jüdische Grabstätten <https://lagis.hessen.de/de/personen/juedische-grabstaetten/alle-eintraege/17336_schmidt-simon-1920-grosskrotzenburg> (aufgerufen am 29.11.2025)
Kurzform der URL für Druckwerke
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