Löb, Simon (1886) – Alsbach
Grab Nr. 1309

Alsbach-1309_V1
Äußere Merkmale
Material und Größe
[ohne Angabe]
Platzierung
stehend
Inschrift
Übertragung
siehe Digitalisat in der Bildergalerie
Vorderseite
(Übersetzung der hebräischen Inschrift:)
Zeuge ist der Denkstein
für .......... Mann, Rabbi Simon, Sohn des Herrn
Moses Jehuda seligen Andenkens aus Pfungstadt.
Reich und arm waren gleich in seinen Augen von seiner Jugend an,
er verabscheute das Böse und wählte das Gute alle seine Lebenstage,
mit Gott und den Menschen freute er sich auf allen seinen Wegen,
und die Lehre Gottes war in seinem Herzen und auf seinen Lippen.
Er war geprüft mit Leiden, und trotzdem sündigte er nicht gegen Gott,
sechsundsiebzig Jahre waren seine Erdentage,
Moses war es vergönnt, und auch ihm war es vergönnt, und er beschäftigte sich mit seinen Schülern,
Jehuda, mit lauterem Herzen, und er tat kein Unrecht seinen Freunden.
Gott erhörte die Stimme Simons am Rüsttag des heiligen Sabbat, den 10. Elul,
um ihm seinen Lohn zu geben für die Früchte seiner Arbeit, und es ging
aus seine Seele in Reinheit, und die ganze Gemeinde trauerte um ihn
und beerdigten ihn am Sonntag, den 12. desselben im Jahr [5]646 nach der kleinen Zählung
mit großer Ehre und Trauerzug im Grabe seiner Vorfahren
zum ewigen Leben wird er auferstehen ..........
Seine Seele sei eingebunden im Bunde des Lebens.
Zeuge ist der Denkstein
für .......... Mann, Rabbi Simon, Sohn des Herrn
Moses Jehuda seligen Andenkens aus Pfungstadt.
Reich und arm waren gleich in seinen Augen von seiner Jugend an,
er verabscheute das Böse und wählte das Gute alle seine Lebenstage,
mit Gott und den Menschen freute er sich auf allen seinen Wegen,
und die Lehre Gottes war in seinem Herzen und auf seinen Lippen.
Er war geprüft mit Leiden, und trotzdem sündigte er nicht gegen Gott,
sechsundsiebzig Jahre waren seine Erdentage,
Moses war es vergönnt, und auch ihm war es vergönnt, und er beschäftigte sich mit seinen Schülern,
Jehuda, mit lauterem Herzen, und er tat kein Unrecht seinen Freunden.
Gott erhörte die Stimme Simons am Rüsttag des heiligen Sabbat, den 10. Elul,
um ihm seinen Lohn zu geben für die Früchte seiner Arbeit, und es ging
aus seine Seele in Reinheit, und die ganze Gemeinde trauerte um ihn
und beerdigten ihn am Sonntag, den 12. desselben im Jahr [5]646 nach der kleinen Zählung
mit großer Ehre und Trauerzug im Grabe seiner Vorfahren
zum ewigen Leben wird er auferstehen ..........
Seine Seele sei eingebunden im Bunde des Lebens.
Rückseite
(Übersetzung der hebräischen Inschrift:)
Rabbi Simon Löb
(Deutsche Inschrift:)
Simon Löb
von
Pfungstadt
Rabbi Simon Löb
(Deutsche Inschrift:)
Simon Löb
von
Pfungstadt
Verstorbene
- Löb, Simon
- Geburtstag
- um 1810
- Sterbetag
- 10.9.1886
- Geschlecht
- männlich
- Wohnort
- Pfungstadt
- Funktion
- Rabbiner
- Weitere Angaben
- Ehefrau: Deichel Löb (Grab Nr. 1310)
Nachweise
Anmerkungen
Vater: Moses Jehuda
Bearbeitung
Frank Wiesner, 1984, bearbeitet von Bernd Vielsmeier, 2013/2014
Siehe auch
Weitere Angebote in LAGIS (Bezugsort)
Orte
- Hessische Flurnamen
- Historische Kartenwerke
- Jüdische Friedhöfe
- Historisches Ortslexikon
- Synagogen in Hessen
- Topografische Karten
Personen
Quellen und Materialien
Nachnutzung
Rechtehinweise
Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Löb, Simon (1886) – Alsbach“, in: Jüdische Grabstätten <https://lagis.hessen.de/de/personen/juedische-grabstaetten/alle-eintraege/12172_loeb-simon-1886-alsbach> (aufgerufen am 29.11.2025)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/juf/12172


