Wolff, Christian

Wolff, Christian
Andere Namen
Geburtsname
Wolff, Christian
Wirken
Werdegang
- Besuch des Maria-Magdalenen-Gymnasiums in Breslau
- 1.1703 Magister in Leipzig
- anschließend ein Jahr in Jena
- 1704 Magister legens an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig (Mathematik, Physik und Philososphie)
- 2.11.1706 zum 1.1.1707 ordentlicher Professor der Mathematik an der Universität Halle
- 25.2.1715 Ernennung zum Preußischen Hofrat
- 8.11.1723 von der Professur entsetzt
- 15.11.1723 ordentlicher Professor der Mathematik an der Universität Marburg unter Beibehaltung des Hofrats-Prädikats
- Vorlesungen: Reine und angewandte Mathematik, Experimentalphysik, Moralphilosophie, Logik und Metaphysik (1731-1740), Politik (1733-1740), Grotius de jure belli et pacis (1732-1740)
- 6.5.1733 königlich schwedischer, landgräflich, hessischer Regierungsrat
- 7.10.1740 aus den hessischen Diensten entlassen
- 21.11.1740 Geheimer Rat, Vizekanzler der Universität Halle und Professor des Natur- und Völkerrechts und der Mathematik in Halle
- 16.10.1743 Kanzler der Universität Halle
- 10.9.1745 Reichsfreiherr mit dem Prädikat Wohlgeboren durch ein Diplom des Reichsvikars Kurfürst Maximilian Joseph von Bayern
- Erb-, Lehen-, und Gerichtsherr auf Klein-Dölzig
Funktion
- Marburg, Universität, Prorektor, 1732
- Marburg, Universität, Prorektor, 1739
Studium
1699 Studium der Theologie, Mathematik und Physik an der Universität Jena
1.1703 Magister legens an der Universität Leipzig
Netzwerk
Lomonossow, Michail Wassiljewitsch <Schüler>, GND, * Mischaninskaja 8./19.11.1711, † St. Petersburg 4./15.4.1765, Naturwissenschaftler, Dichter, Universalgelehrter
Akademische Qualifikation
- 1702 Habilitation
Akademische Vita
- Leipzig, Universität / / / Privatdozent / 1703-1707
- Halle, Universität// Mathematik/ ordentlicher Professor/ 1707-1723
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mathematik / Professor / 1723-1740
- Halle, Universität// Mathematik und Natur- und Völkerrecht/ Professor/ 1740-1745
Akademische Ämter
1732, 1739 Prorektor in Marburg
21.11.1740 Vizekanzler der Universität Halle
16.10.1743 Kanzler der Universität Halle
Mitgliedschaften
1710 Mitglied der Royal Society
1711 Mitglied der Berliner Akademie der Wissenschaften
Lebensorte
Breslau; Leipzig; Jena; Halle an der Saale; Marburg
Nachweise
Literatur
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 44, Leipzig 1898, S. 12-28 (Wilhelm Schrader)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 647
- Strieder, Grundlage zu einer hessischen Gelehrten- und Schriftsteller-Geschichte, Bd. 17, Kassel 1819, S. 253-275
Bildquelle
„Christian Wolff“ (Federzeichnung · 25 x 32,3 cm, beschnitten), in: Ferdinand Justi, Icones Professorum Marpurgensium. Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg (Inventar-Nr. 28.080) / Foto: Bildarchiv Foto Marburg (Thomas Scheidt)
Siehe auch
Extern
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wolff, Christian, “, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/9849_wolff-christian> (aufgerufen am 29.11.2025)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/9849