Stammler, Rudolf
geboren
19.2.1856 Alsfeld gestorben
25.4.1938 Wernigerode Beruf
Jurist, Professor, Rechtsphilosoph Titel
Prof. Dr. jur.; Dr. phil. h.c. GND-Explorer
118616692
Stammler, Rudolf
Wirken
Werdegang
- Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Gießen und Leipzig
- 26.7.1877 Promotion in Gießen über die Lehre vom Notstande im Strafrecht
- 1877-1880 im hessischen Staatsdienst
- 13.12.1879 Habilitation in Leipzig für römisches Recht
- 28.9. zum 1.10.1882 außerordentlicher Professor in Marburg für römisches Recht und Zivilprozess
- 21.2.1884 Entlassung
- 13.2. zum 1.4.1884 ordentlicher Professor in Gießen
- 5.8. zum 1.10.1885 Ordinarius in Halle an der Saale für römisches Recht, deutsches bürgerliches Recht und Rechtsphilosophie
- 27.10.(2.4.?)1902 Geheimer Justizrat in Halle an der Saale
- 1903/04 Rektor der Universität Halle
- 12.2.1904 Dr. phil. h.c. Königsberg
- 1913 Gründung der Zeitschrift für Rechtsphilosophie
- 21.1. zum 1.10.1916 bis 1923 Ordinarius in Berlin
- 31.10.1917 D. theol. h.c. Göttingen
- Zur Zeit des Nationalsozialismus Mitglied des deutschen Freiheitsringes der NSDAP in Wernigerode und im Ausschuss für Rechtsphilosophie der vom NS-Justizminister gegründeten Akademie für Deutsches Recht
- Begründer der neukantianischen Rechtsphilosophie in Deutschland
Studium
Studium der Rechtswissenschaften in Gießen und Leipzig
Akademische Qualifikation
- 26.7.1877 Promotion an der Universität Gießen
- 13.12.1879 Habilitation in Leipzig für römisches Recht
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Römisches Recht und Zivilprozess / außerordentlicher Professor / 1882-1884
- Gießen, Universität / Juristische Fakultät / / ordentlicher Professor / 1.4.1884
- Halle, Universität / Juristische Fakultät / Römisches Recht, deutsches bürgerliches Recht und Rechtsphilosophie / ordentlicher Professor / 1.10.1885 bis 1916
- Berlin, Universität / Juristische Fakultät / / ordentlicher Professor / 1.10.1916 bis 1923
Akademische Ämter
1903/04 Rektor der Universität Halle
Werke
Lebensorte
Gießen; Leipzig; Marburg; Halle an der Saale; Berlin; Wernigerode
Familie
Vater
Stammler, Karl* August, † 1887, Dr. iur., Großherzoglicher Landgerichtsdirektor, später Hofgerichtsrat in Gießen, Rechtshistoriker
Verwandte
- Stammler, Wolfgang <Sohn>, GND, * 5.10.1886 in Halle an der Saale, † 3.8.1965 in Hösbach (Kreis Aschaffenburg), Professor, Germanist und Literaturhistoriker
- Stammler, Helmut <Sohn>, 1895, Referent bei Siemens
- Stammler, Gerhard <Sohn>, 1898-1971, Philosoph, Professor in Halle
Nachweise
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 25, Berlin 2013, S. 49 f. (Dietmar Willoweit)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 247
- Haupt/Lehnert, Chronik der Universität Gießen von 1607–1907, Gießen 1907, S. [95]
Bildquelle
Unknown authorUnknown author, Rudolf Stammler, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Stammler, Rudolf“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/9739_stammler-rudolf> (aufgerufen am 20.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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