Ferinarius, Johannes

Ferinarius, Johannes
Andere Namen
Weitere Namen
Ferinarius, Johann
Wildpräter, Johannes
Wildpräter, Johann
Wirken
Werdegang
- seit Sommer 1553 Studium an der Universität Wittenberg
- August 1557 Aufenthalt in Worms
- Tätigkeit als Hauslehrer in Wittenberg
- 1560 Reisen durch die Niederlande, Frankreich, die Schweiz und Italien, danach wieder Hauslehrer in Wittenberg
- 1562 Magister in Wittenberg
- 1562 Heirat mit einer Tochter des Caspar Cruciger
- bis 1565 Lehrer der Ethik in Wittenberg
- 1565 Rektor der Schule in Freistadt (Schlesien) (heute Fryštát/Tschechien)
- 1565 Professor der Dialektik und Ethik an der Unviersität Wittenberg
- 1565/66 Dekan der Artistischen Fakultät in Wittenberg
- 1567 Rückkehr nach Freistadt (Schlesien)
- 1570-1572 Rektor der Stadtschule in Brieg (Schlesien) (heute Brzeg/Polen)
- 1576 Aufenthalt in Breslau
- 18.10.1576 Professor der Geschichte und der Poesie an der Universität Marburg
- 16.2.1578 zusätzlich Pädagogiarch
- einmal Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg
- 1.11.1599-1.1.1600 Prorektor der Universität Marburg
Funktion
- Marburg, Universität, Rektor, 1598-1599
- Marburg, Universität, Prorektor, 1599-1600
Studium
seit Sommer 1533 Studium an der Universität Wittenberg
Akademische Vita
- Wittenberg, Universität / Philosophische Fakultät / Dialektik und Ethik / Professor / 1565
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Geschichte und Poesie / Professor / 1576-1602
Akademische Ämter
1565/66 Dekan der Artistischen Fakultät in Wittenberg
1598/99 Rektor der Universität Marburg
1599/1600 Prorektor der Universität Marburg
einmal Dekan der Philosophischen Fakultät in Marburg
Lebensorte
Wittenberg; Worms; Freistadt (Schlesien); Brieg (Schlesien); Marburg
Familie
Vater
Ferinarius, Jakob, Pfarrer
Partner
Cruciger, N.N., Heirat 1562, Tochter des Caspar Cruciger, Theologe
Verwandte
Nachweise
Literatur
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 6, Leipzig 1877, S. 711-713 (Heinrich Kämmel)
- Friedrich Wilhelm Strieder: Grundlage zu einer hessischen Gelehrten- und Schriftsteller-Geschichte, Bd. 4, S. 85-88
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 556
Bildquelle
„Johannes Ferinarius“ (Federzeichnung · 25,5 x 35,1 cm, beschnitten), in: Ferdinand Justi, Icones Professorum Marpurgensium. Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg (Inventar-Nr. 28.051) / Foto: Bildarchiv Foto Marburg (Thomas Scheidt)
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
- Allgemeine Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
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- Kalliope - Verbundkatalog Nachlässe, Autographensammlungen und Verlagsarchive: Öffnet in neuem Fenster
- Wikipedia: Öffnet in neuem Fenster
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ferinarius, Johannes“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/9695_ferinarius-johannes> (aufgerufen am 14.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/9695