Küttner, Hermann* Sebastian

Küttner, Hermann* Sebastian
Wirken
Werdegang
- 21.2.1894 Beendigung des medizinischen Staatsexamens in Tübingen
- 2.3.1894 Promotion zum Dr. med. an der Universität Tübingen
- 1.4.1894 einjährig-freiwilliger Arzt bei der Kaiserlichen Marine, zugleich Volontärassistent am hygienischen Institut und am pathologischen Institut der Universität Kiel
- Reise als Schiffsarzt nach Afrika
- 1.4.1895 etatmäßiger Assistenzarzt an der Chirurgischen Universitäts-Klinik in Tübingen
- 1897 im Auftrag des Deutschen Roten Kreuzes nach der Türkei, griechisch-türkischer Krieg
- 7.11.1897 Habilitation in Tübingen für Chirurgie
- 23.12.1897 Erlaubnis zur Abhaltung von Vorlesungen an der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen, zugleich Assistenzarzt an der Chirurgischen Klinik
- 1899-1990 im Auftrag des Roten Kreuzes Teilnehmer am Burenkrieg auf burischer Seite
- 1.8.1990 Titel und Rang eines außerordentlichen Professors in Tübingen
- 1900-1901 Chefarzt eines Lazaretts in Yangtsien in China
- erster Assistenzarzt der Chirurgischen Universitäts-Klinik in Tübingen
- 30.3.1903 Lehrauftrag für theoretische Chirurgie
- 9.11. zum 12.11.1904 außerordentlicher Professor an der Universität Marburg und mit der Leitung der Chirurgischen Poliklinik beauftragt
- 21.3.1906 außer etatmäßiger Ordinarius und Direktor der Chirurgischen Klinik und der Chirurgischen Poliklinik
- 28.5. zum 1.6.1907 dergleichen in Breslau
- 13.9.1907 Medizinalrat und Mitglied des Medizinalkollegiums der Provinz Schlesien
- 1.8.1911 Geheimer Medizinalrat
- in der Marine bracht er es bis zum Obergeneralarzt à la suite des Sanitätsoffizierkorps der Flotte
- im Weltkrieg beratender Chirurg bei den Seestreitkräften der Nordsee, in Polen und in Flandern
- Begründer und erster Vorsitzender der Breslauer Chirurgischen Gesellschaft und der Süddeutschen Chirurgen-Vereinigung
Studium
1894 medizinisches Staatsexamen an der Universität Tübingen
Akademische Qualifikation
- 1894 Promotion zum Dr. med. an der Universität Tübingen
- 1897 Habilitation an der Universität Tübingen für Chirurgie
Akademische Vita
- Tübingen, Universität / Medizinische Fakultät / Chirurgie / außerordentlicher Professor / 1900
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Chirurgie / außerordentlicher Professor / 1904-1906
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Chirurgie / ordentlicher Professor / 1906-1907
Mitgliedschaften
1907 Mitglied des Medizinalkollegiums der Provinz Schlesien
Begründer und erster Vorsitzender der Breslauer Chirurgischen Gesellschaft und der Süddeutschen Chirurgen-Vereinigung
Lebensorte
Tübingen; Kiel; Yangtsien; Breslau; Marburg
Familie
Vater
Küttner, Otto, * 1837, Gutsverwalter in Saratow (Russland), dann Rittergutsbesitzer in Soldin, Sohn des Sebastian Küttner, Kaufmann in St. Petersburg, und der Eleonora Strauch
Mutter
Gerson, Hedwig, 1845–1909, Tochter des Hermann Gerson, GND, 1814–1861, Kommerzienrat, Hoflieferant und Großkaufmann in Berlin, und der Ernestine Cohn
Partner
Bernhard, Johanna, Heirat Berlin 1902, Tochter des Leopold Bernhard, GND, 1836–1907, Großkaufmann in Berlin, und der Klara Magdalena Damcke
Nachweise
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 13, Berlin 1982, S. 241 f. (Markwart Michler)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 336
Bildquelle
see below, Die Gartenlaube (1899) b 0836 k 4 2, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Küttner, Hermann* Sebastian“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/9653_kuettner-hermann-sebastian> (aufgerufen am 11.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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