Geisler, Carl Heinrich
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Geissler, Carl Heinrich
Geißler, Carl Heinrich
Geislerus, Carolus Henricus
Geisler, Karl Heinrich
Geisler, Carolus Henricus
Geissler, Karl Heinrich
Geißler, Karl Heinrich
Wirken
Werdegang
- Besuch des Gymnasiums in Schulpforta
- Juni 1762 Beginn des Studiums der Philosophie an der Universität Leipzig
- 17.12.1763 Baccalaureus
- 21.2.1765 Magister der Philosophie
- anschließend Studium der Theologie, dann der Rechtswissenschaft
- 12.3.1768 Habilitation in Leipzig
- 28.5.1768 als Baccalaureus der Rechte Zugang zur Juristischen Fakultät
- 10.4.1770 Promotion zum Dr. jur. in Leipzig mit der Dissertation de conjunctione comitum Holsatiae cum ducatu Saxoniae (2. Teil)
- Kursächsischer Advokat in Leipzig
- 1770 (Antrittsvorlesung 13.4.1771) fünfter ordentlicher Professor des Staatsrechts an der Universität in Erlangen und Markgräflich-Brandenburgischer Hofrat
- 1772 vierte Lehrstelle an der Universität in Erlangen
- 23.10.1774 auf Antrag entlassen
- 22.11.1774 Professor des Staatsrechts an der Universität Marburg, ordentlicher Beisitzer der Juristischen Fakultät, Titular-Regierungsrat, Antrittsvorlesung am 11.5.1775
- 1776 und 1780 Dekan der Juristischen Fakultät
- 1779 Prorektor der Universität Marburg
- Vorlesungen: jus publicum, deutsches Recht, Lehenrecht, kanonisches Recht
- 11.2.1783 Entlassung auf eigenen Antrag
- 1783 Hofrat, Professor der Rechte und Fakultätsbeisitzer an der Universität Göttingen, Antrittsvorlesung am 21.6.1783
- 1784 Ordinarius der Juristischen Fakultät in Wittenberg für Staats- und Kirchenrecht, Antrittsvorlesung am 20.11.1784
- Erster Beisitzer im Schöppenstuhl
- Kursächsischer Hof- und Justizrat, Direktor des Konsistoriums und des Landgerichts
Funktion
- Marburg, Universität, Juristische Fakultät, Dekan, 1776
- Marburg, Universität, Prorektor, 1779
- Marburg, Universität, Juristische Fakultät, Dekan, 1780
Studium
1762-1765 Studium der Philosophie in Leipzig, anschließend Theologie, danach Rechtswissenschaft in Leipzig
17.12.1763 Baccalaureus an der Universität Leipzig
21.2.1765 Magister an der Universität Leipzig
Akademische Qualifikation
- 12.3.1768 Habilitation an der Universität Leipzig
- 10.4.1770 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Leipzig
Akademische Vita
- Erlangen, Universität / Juristische Fakultät / Staatsrecht / (fünfter) ordentlicher Professor / 1770-1772
- Erlangen, Universität / Juristische Fakultät / Staatsrecht / (vierter) ordentlicher Professor / 1772-1774
- Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Staatsrecht / ordentlicher Professor / 1774-1783
- Göttingen, Universität / Juristische Fakultät / Rechtswissenschaft / ordentlicher Professor / 1783-1784
- Wittenberg, Universität / Juristische Fakultät / Staats- und Kirchenrecht / ordentlicher Professor / 1784-1789
Akademische Ämter
1774 ordentlicher Beisitzer der Juristischen Fakultät in Marburg
1776 und 1780 Dekan der Juristischen Fakultät in Marburg
1779 Prorektor der Universität Marburg
1783 Fakultätsbeisitzer in Göttingen
Mitgliedschaften
1776 Aufnahme in die Freimaurerloge „Zum gekrönten Löwen“ in Marburg
Lebensorte
Schulpforta; Leipzig; Erlangen; Marburg; Göttingen; Wittenberg
Familie
Vater
Geisler, Gottlob, Lehrer und Kantor am Gymnasium in Schulpforta
Nachweise
Literatur
- Ebel, Catalogus professorum Gottingensium 1734–1962, Göttingen 1962, S. 50
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 185
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Geisler, Carl Heinrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/9408_geisler-carl-heinrich> (aufgerufen am 21.04.2026)
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