Schrecker, Wilhelm Heinrich

 
geboren
3.5.1867 Luxemburg
gestorben
30.9.1957 Worms
Beruf
Kaufmann
Konfession
evangelisch

Wirken

Werdegang

  • die väterlichen Vorfahren stammen aus Ostthüringen, Urahn ist Hans Schrecker, der 1594 Opfergeld an die Pfarrei Großaga zahlte
  • als siebter Sohn geboren, weshalb der preußische König Wilhelm I. die Patenschaft übernahm
  • Seehauser Gymnasium bis Obersekunda
  • 1884-1887 kaufmännische Lehre in Stettin (heute Szczecin/Polen)
  • 1887-1888 bei Dresdner Speditionsfirma
  • 1888 Einjähriger Militärdienst
  • 1889-1891 bei der Deutschen Flussdampfer Gesellschaft in Hamburg
  • 1881-1894 für ein Bank- und Importhaus, das die Hamburg-Amerika Linie vertrat, auf der Antilleninsel Puerto Rico
  • 1894 wieder in Hamburg bei einer Export Firma
  • ab 1896 für die Verkaufsabteilung der Lederwerke Cornelius Heyl in Worms Reisender in Südamerika, Spanien, Portugal, Türkei, Ägypten, Russland
  • ab 1905 Geschäftsreisen in die USA
  • 1914-1921 Vertreter der Firma Heyl in New York, dann kaufmännischer Dirktor der Lederwerke C. Heyl in Worms (1933 einige Tage im Lager Osthofen interniert, weil er denunziert wurde, bei der Betriebsfeier zum neu eingeführten Tag der Arbeit am 1. Mai nicht den Arm zum Deutschen Gruß gehoben zu haben), im Frühjahr Beginn des Ruhestands in Worms, Alzeyer Straße
  • 1936-1952 in Wiesbaden lebend, dann wieder in Worms, geistig rege, an Politik interessiert, bis zu seinem Tode im Alter von 90 Jahren

Lebensorte

Seehausen; Stettin; Dresden; Hamburg; Wiesbaden

Familie

Vater

Schrecker, Hermann, 1824–1894, 1856-1867 Divisionspfarrer der Truppen des Norddeutschen Bundes und Garnisonsprediger in der Bundesfestung Luxemburg sowie ev. Zivilpfarrer für das ganze Großherzogtum Luxemburg, 1868-1894 Superintendent in Seehausen / Altmark

Mutter

Schultze, Helene Wilhelmine, 1834–1868, aus Magdeburg

Partner

Schultze, Veronica, * Potsdam 1873, † Worms 1955

Verwandte

  • Schrecker, Hans-Ulrich <Sohn>, * 1900
  • Schrecker, Rolf Hermann <Sohn>, * 1902

Nachweise

Quellen

  • Mitt. Til Schrecker, Worms.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Schrecker, Wilhelm Heinrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/8736_schrecker-wilhelm-heinrich> (aufgerufen am 17.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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