Schneider, Franz Heinrich
geboren
9.4.1753 Veldenz gestorben
27.2.1822 Beruf
Theologe, Pfarrer, Professor, Oberpfarrer, Konsistorialrat Titel
Prof. Dr. Konfession
evangelisch GND-Explorer
1036792315Wirken
Werdegang
- 1764-1771 Gymnasium Trarbach
- 1771-1773 Stud. Jena
- 16.9.1773 Erstes Examen in Heidelberg
- 1774-1777 Pfarrer in Schlüchtern
- 1777-1785 Pfarrer und Inspektor (1778) in Kaiserslautern, zugleich Lehrer der Weltweisheit und Beredsamkeit an der Kameral-Hochschule in Kaiserslautern
- 1785-1792 2. Pfarrer und außerordentlicher Professor der Philosophie an der Universität Heidelberg
- 1792-1814 Gfl. Erbach. Oberpfarrer, Hilfsprediger und Konsistorialrat in Michelstadt
Werke
- Von dem Nutzen der Beredsamkeit für die Kameralisten (Antrittsvorlesung Kaiserslautern 1778)
- Glaubensbekenntnis für Konfirmanden Heidelberg 1791.
- Predigten, Gesangbucher.
Lebensorte
Trarbach; Jena; Heidelberg; Schlüchtern; Kaiserslautern
Familie
Vater
Schneider, Johann Peter, 1688–1757, Bäcker und Gerichtsschöffe
Mutter
König, Marie Elisabeth, * 8.9.1727, † 30.12.1760, Tochter des Franz König, † 1761, Hammerherr in Veldenz, und der Eva Katharina Stumm, * Hammer-Birkenfeld 25.1.1707, † Veldenzer Hammer 8.3.1782
Nachweise
Literatur
- Oskar Poller, Das Schicksal der ersten Kaiserslauterer Hochschule und ihrer Studierenden. Kameral-Hohe-Schule zu Lautern, 1774–1784, Staatswirtschafts-Hohe-Schule zu Heidelberg, 1784–1804. Lebensbeschreibung und Abstammung der Professoren und Studierenden, Ludwigshafen 1979
- Heinrich Neu, Pfarrerbuch der evangelischen Kirche Badens von der Reformation bis zur Gegenwart, 2, S. 544;
- Diehl, Hassia Sacra 4, 1930, S. 93.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schneider, Franz Heinrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/8600_schneider-franz-heinrich> (aufgerufen am 14.04.2026)
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