Gottschick, Johannes Friedrich

 
geboren
23.11.1847 Rochau in der Altmark
gestorben
3.1.1907 Tübingen
Beruf
Theologe, Professor, Prediger, Seelsorger
Titel
Prof. Dr. theol.
Konfession
evangelisch
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116798181

Wirken

Werdegang

  • Studium der Theologie in Erlangen (1865) und Halle an der Saale, Freundschaft mit Wilhelm Herrmann, Bekanntschaft mit Ritschl
  • 1870 im Kandidatenkonvikt des Klosters Unser Lieben Frauen in Magdeburg
  • 1871 Lehrer am Stadtgymnasium Halle an der Saale, dann in Wernigerode (1873) und Torgau (1876)
  • Herbst 1878 geistlicher Inspektor in Magdeburg
  • 14.6.(1.10.)1882 Professor für praktische Theologie in Gießen
  • 1.10.1882 D.Theol. in Gießen
  • 1.4.1892 Professor für praktische Theologie in Tübingen (Nachfolger von Hermann Weiß)
  • 1891 erster Herausgeber der Zeitschrift für Theologie und Kirche

Akademische Vita

  • Gießen, Universität / Theologische Fakultät / praktische Theologie / Professor / 1878-1892

Werke

  • Luthers Theologie. Tübingen: Mohr, 1914.
  • Die Glaubenseinheit der Evangelischen gegenüber Rom. Gießen: Ricker, 1888.

Lebensorte

Erlangen; Halle an der Saale; Magdeburg; Wernigerode; Torgau

Familie

Vater

Gottschick, Friedrich, 1814–1882, Pfarrer, Sohn des Pfarrers Gebhard Werner August Friedrich Gottschick in Schorstedt bei Stendal und der Pfarrers-Tochter Marie Sophie Schreck

Mutter

Amen, Amanda

Partner

Clasen, Helene, (⚭ Wanzleben 1873) † 1849, Tochter des Ludwig Clasen, 1809–1888, Superintendent und Oberpfarrer in Wanzleben, und der Ulrike Herms

Verwandte

Gottschick, Albert Friedrich <Onkel>, 1807–1871, Gymnasiallehrer, Provinzialschulrat, Philologe

Nachweise

Literatur

Bildquelle

Julius Wilhelm Hornung creator QS:P170,Q1713069, JW Hornung - Johannes Gottschick (um 1900 LKAS AS-1 Nr-152), als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (Ausschnitt)

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Gottschick, Johannes Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/8353_gottschick-johannes-friedrich> (aufgerufen am 10.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/8353