Müldner von Mülnheim, Georg Karl* Wilhelm

 
geboren
24.9.1782 Breuna
gestorben
7.1.1863 Hanau
Beruf
Offizier, General, Kriegsminister
Konfession
evangelisch
GND-Explorer
137683472

Andere Namen

Geburtsname

Müldner, Georg Karl* Wilhelm

Weitere Namen

Müldner von Mülnheim, Carl

Wirken

Werdegang

  • noch als Kind Reise in die Niederlande zu seinem Bruder, der bei den hessischen Subsidientruppen als Auditeur in Diensten stand
  • 1.5.1794 Kadett beim Regiment Baden-Durlach
  • 1.5.1795 Versetzung in das hessische Jäger-Bataillon als Oberjäger
  • 1795 Teilnahme am Feldzug gegen Frankreich
  • 11.12.1795 Fahnenjunker im Regiment Erbprinz in Eschwege
  • 1797 Portepeefähnrich
  • 14.4.1799 Fähnrich
  • 5.12.1802 Beförderung zum Sekondelieutenant im Regiment Erbprinz (ab 1803 Kurprinz, ab 1806 Wurmb)
  • 1806 nach dem Untergang des Kurstaats Adjutant-Major im 2. hessisch-französischen Infanterie-Regiment
  • 30.1.1808 Capitain-Adjutant-Major beim 1. Westfälischen Linien-Regiment in Kassel
  • 4.3.1809 Versetzung zum 5. Linien-Infanterie-Regiment in Magdeburg, 2.10.1809 Bataillonschef
  • 14.11.1810 Beförderung zum Major
  • 27.2.1812 Kommandeur der Jäger-Karabiniers
  • 12.5.1812 Kommandeur der Grenadier-Garde
  • 28.9.1812 Beförderung zum Oberst
  • 1812 Teilnehmer am Feldzug gegen Russland, schwer verwundet
  • 21.2.1813 Kommandeur der Füsilier-Garde
  • 26.7.1813 Kommandeur des Bataillons der Grenadier- und Jäger-Garde
  • 13./26.10.1813 aus Gesundheitsgründen Abschied aus dem westphälischen Militär
  • 25.1.1814 Major im 3. Landwehr-Regiment
  • 20.4.1815 Versetzung in den Generalstab des mobilen Armeekorps, dort als Adjutant tätig
  • 18.12.1815 Versetzung ins Regiment Kurprinz
  • 9.2.1821 Adjutant/Flügeladjutant des Kurprinzen/Kurfürsten
  • 12.4.1821-1830 gleichzeitig Direktor der Ersten Division des Departements der Kriegsverfassung (ab 1824: Außerordentliches Mitglied) des Generalkriegsdepartements
  • 14.4.1821 Beförderung zum Oberstleutnant
  • 31.7.1829-30.9.1831 Generaladjutant des Kurfürsten, in dieser Stellung soll er beträchtlichen Einfluss auf Wilhelm II. gehabt haben; nach der Ernennung des Kurprinzen zum Mitregenten war seine Karriere jedoch jäh beendet
  • 12.10.1829-4.7.1831 gleichzeitig Kommandeur der Garde-Gendarmerie
  • 1830/31 Mitglied des Generalauditoriats
  • 7.1.1831 Beförderung zum Generalmajor
  • 21.1.-9.4.1831 gleichzeitig Provisorischer Vorstand des Kriegsministerium (Kriegsminister)
  • 9.4.1831 gleichzeitig Chef des Generalstabs des mobilen Korps bzw. der vereinigten hessen-nassauischen Division
  • 14.10.1831 Mitglied der beim Ausbruch der Cholera gebildeten Obersanitätskommission
  • 29.7.1832 Kommandant von Marburg
  • Oktober 1832 als Mitglied der kurhessischen Ständeversammlung für die Stadt Kassel gewählt, nahm das Amt nicht an
  • 1832 Kommandant von Marburg (ohne Truppenstandort)
  • 1833-1847 Mitglied der Polizeikommission in Marburg
  • daher Studien an der Universität Marburg
  • 7.10.1848 Kommandant von Hanau
  • 25.7.1850 Charakter als Generalleutnant
  • 28.9.1850 zur Disposition gestellt
  • 18.1.1851 Versetzung in den Ruhestand auf Nachsuchen
  • 27.11.1830/7.1.1831 kurhessischer Adelsstand
  • Kommandeurskreuz 1. Klasse vom Kurhessischen Hausorden vom Goldenen Löwen
  • Lebensabend in Hanau

Funktion

  • Kurhessen, Kriegsminister, 1831

Familie

Vater

Müldner, Heinrich Wilhelm, malsburgischer Amtmann zu Breuna

Partner

Schumann, Julie, (⚭ 1808) Tochter des N.N. Schumann, Amtmann in Eschwege

Verwandte

Fick, Julie, geb. Müldner von Mülnheim <Tochter>, 1824–1855, verheiratet mit Ludwig Fick, * Erlangen 18.5.1813, † Marburg 31.12.1858, Dr. med., Arzt, Professor

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Müldner von Mülnheim, Georg Karl* Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/7444_mueldner-von-muelnheim-georg-karl-wilhelm> (aufgerufen am 22.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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