Oettingen, Wolfgang von
Wirken
Werdegang
- 1872-1878 Besuch der Landesschule Pforta bei Naumburg
- 1878 Studium der Germanistik und Kunstgeschichte an den Universitäten Straßburg, Berlin und Leipzig
- 8.9.1882 Promotion zum Doktor der Philosophie in Straßburg
- anschließendes Studium der Kunstgeschichte in Straßburg und Leipzig
- 10.1884-9.1886 Volontär am Königlichen Kupferstichkabinett in Berlin
- 16.10.1888 habilitiert für neuere Kunstgeschichte in Marburg
- 1.11.1892 unter Beilegung des Professorentitels Lehrer der Kunstgeschichte und Literatur an der Königlichen Kunstakademie in Düsseldorf
- 6.12.1897-1905 erster ständiger Sekretär der Königlichen Akademie der Künste in Berlin
- 28.8.1905 Ernennung zum Geheimen Regierungsrat
- ab 1.5.1909 Direktor das Goethe-Nationalmuseums in Weimar; dazu seit 1.3.1911 Direktor das Goethe- und Schillerarchivs in Weimar; zum 1.4.1918 aus diesen beiden Ämtern entlassen
Studium
1878-1882 Studium der Germanistik an der Universität Straßburg
Studium der Kunstgeschichte an den Universitäten Straßburg und Leipzig
Akademische Qualifikation
- 8.9.1882 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Straßburg@mit einer Arbeit über Georg Greflinger
- 16.10.1888 Habilitation für neuere Kunstgeschichte an der Universität Marburg@mit einer Arbeit über den italienischen Bildhauer und Architekten Filarete
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Kunstgeschichte / Professor / 1888-1892
- Düsseldorf, Kunstakademie / / Kunstgeschichte und Literatur / Professor / 1892-1897
Mitgliedschaften
Mitglied der Goethe-Gesellschaft@Vorstandsmitglied bis 1932, anschließend Ehrenmitglied
Werke
- Über Georg Greflinger von Regensburg als Dichter, Historiker und Übersetzer. Eine literarhistorische Untersuchung (Diss. phil. 1882)
- Der Bildhauer-Architekt Antonio Averlino genannt Filarete. Eine kunstgeschichtliche Studie (Habil.-Schrift 1888)
- Daniel Chodowiecki. Ein Berliner Künstlerleben im achtzehnten Jahrhundert (1895)
- Aus stiller Werkstatt. Natur u. Kunst, Erlebtes u. Erdachtes (1908)
- Goethe und Tischbein (1910)
Lebensorte
Schulpforta; Straßburg; Leipzig; Berlin; Marburg; Düsseldorf; Weimar
Familie
Vater
Oettingen, Georg von, GND, * Gut Wissust, Gemeinde Ecks bei Dorpat 22.11.1824, † Dorpat 16.2.1916, Mediziner, Chirurg, Augenarzt
Mutter
Seidlitz, Marie von, 1832-1903
Partner
Wilmanns, Caroline, * 28.5.1858 in Berlin, † Burg Reichenberg 1941, Heirat Berlin 24.6.1887, Tochter des preußischen Baurats Franz Wilmanns und der Josephine Eickenbusch
Verwandte
- Oettingen, Herbert von <Stiefbruder>, 1878-1946, Superintendent
- Oettingen, Karljohann Hans* von <Sohn>, 1891-1953, Gynäkologe
Nachweise
Literatur
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 585, Nr. 3209
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 884
Weblinks
http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_von_Oettingen
http://d-nb.info/gnd/117108456/about/html
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Oettingen, Wolfgang von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/7432_oettingen-wolfgang-von> (aufgerufen am 22.04.2026)
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