Otto, Walter* Gustav Albrecht
Wirken
Werdegang
- Abitur am Königlichen Wilhelm-Gymnasium in Breslau
- 1896-1903 Studium der Geschichte, Nationalökonomie, Orientalistik und Klassischen Philologie in Breslau
- 1903 Promotion zum Doktor der Philosophie in Breslau
- Studium der Ägyptologie und der klassischen Philologie in Berlin
- 1907 Habilitation für Alte Geschichte in Breslau
- 1907 Privatdozent für Alte Geschichte in Breslau
- 1907-1909 außerordentlicher Professor für Alte Geschichte in Greifswald
- 1909 ordentlicher Professor für Alte Geschichte in Greifswald
- 1914-1916 ordentlicher Professor für Alte Geschichte in Marburg
- 1916-1918 ordentlicher Professor für Alte Geschichte in Breslau
- 1918-1941 ordentlicher Professor für Alte Geschichte in München
- 1920 Mitherausgeber Handbuch der Altertumswissenschaft
Studium
1896-1903 Studium der Geschichte, Nationalökonomie, Orientalistik und Klassischen Philologie an der Universität Breslau
Studium der Ägyptologie und der klassischen Philologie an der Universität Berlin
Akademische Qualifikation
- 1903 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Breslau @ mit einer Dissertation über „Die Organisation der griechischen Priesterschaft im hellenistischen Ägypten“
- 1907 Habilitation für Alte Geschichte an der Universität Breslau
Akademische Vita
- Breslau, Unversität / Philosophische Fakultät / Alte Geschichte / Privatdozent / 1907
- Greifswald, Universität / Philosophische Fakultät / Alte Geschichte / außerordentlicher Professor / 1907-1909
- Greifswald, Universität / Philosophische Fakultät / Alte Geschichte / ordentlicher Professor / 1909
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Alte Geschichte / ordentlicher Professor / 1914-1916
- Breslau, Universität / Philosophische Fakultät / Alte Geschichte / ordentlicher Professor / 1916-1918
- München, Universität / Philosophische Fakultät / Alte Geschichte / ordentlicher Professor / 1918-1941
Akademische Ämter
1914 Direktor des Historischen Seminars an der Universität Marburg
Leitung des Seminar für Alte Geschichte und der historischen Abteilung des Instituts für Papyrusforschung und Antike Rechtsgeschichte an der Münchener Universität
1923 begründete er das Seminar für Ägyptologie und Vorderasiatische Altertumskunde an der Universität München
Mitgliedschaften
1918 außerordentliches und ab 1920 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
1930 ordentliches Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts
1930 schloß er sich der Volkskonservativen Vereinigung an. Nach deren Auflösung 1931 blieb er parteilos
Werke
- Priester und Tempel im hellenistischen Ägypten. Ein Beitrag zur Kulturgeschichte des Hellenismus (Erster Band, 1905)
- Priester und Tempel im hellenistischen Ägypten. Ein Beitrag zur Kulturgeschichte des Hellenismus (Zweiter Band, 1908)
- Herodes. Beiträge zur Geschichte des letzten jüdischen Königshauses (1913)
- Kulturgeschichte des Altertums. Ein Überblick über neue Erscheinungen (1925)
- Ptolemaica (1939)
Lebensorte
Breslau; Berlin; Greifswald; Marburg; München
Nachweise
Quellen
- Teilnachlass im Bayerischen Hauptstaatsarchivh München
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 19, Berlin 1999, S. 714 f. (Wolfgang Orth)
- Sylvia Krauss, Nachlässe im Bayerischen Hauptstaatsarchiv 1800 bis heute. (Bayerische Archivinventare 53), München: Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, 2005, S. 202
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 582
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Otto, Walter* Gustav Albrecht“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/7234_otto-walter-gustav-albrecht> (aufgerufen am 17.04.2026)
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